Mittwoch, 9. April 2014

Leckermäulchen 19 - Bolognese Greek (Free-) Style

Hallo ihr Lieben!

Wie einige von euch vielleicht schon mitbekommen haben, bin ich ein großer Verfechter der Resteverwertung und Freestyle-Küche. Zumindest wisst ihr das, wenn ihr mir bei Instagram folgt. Jedenfalls sind da mitunter schon so leckere Sachen bei rausgekommen, dass ich mir nun kürzlich angewöhnt habe, die entsprechenden Zutaten (-mengen) zu notieren - just in case. Und viele "Mal gucken, was bei rauskommt"-Gerichte habe ich dank dieser Prozedur inzwischen schon ein paar Mal ganz bewusst und ganz ohne Reste nachgekocht.

Letzte Woche hatte ich zum Beispiel noch etwas griechischem Joghurt sowie Feta über und beides musste dringend weg. Also wurde eine fixe Holo-Bolo zusammengerührt, griechisch angehaucht und mit mariniertem Feta als Parmesanersatz verfeinert. Da es wirklich lecker war und ihr euch auf meine Nachfrage hin einen Post dazu gewünscht habt, kommt hier nun schnell das Rezept. Die Zutaten sind in der Form natürlich nicht in Stein gemeißelt, sondern resultieren daraus, dass ich nunmal genau das zuhause hatte und ich es zudem fettarm halten wollte. Wenn ihr lieber normales Hackfleisch oder den Vollfett-Feta und -joghurt nehmen wollt, dann macht das!

Für 2 Portionen benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 150g Vollkornspirelli
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 150g Rindertatar
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100g Feta (light)
  • 2 EL griechischen Joghurt (2% Fett)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Knoblauchöl
  • Oregano
  • Thymian
  • Salz
  • Chili
  • Pfeffer 
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Zucker
  • ca. 150ml Wasser

Und so wird's gemacht:
  • Feta zerkrümeln, mit Knoblauchöl, Oregano und Thymian marinieren und kurz ziehen lassen
  • kleingehackte Knoblauchzehe und das Tatar in Olivenöl anbraten und alles etwas salzen und pfeffern
  • in einem Messbecher das Tomatenmark mit dem Wasser verrühren und mit Salz, Chili, Zucker, Zitronensaft, Oregano und Thymian würzen
  • die Tomatensauce zum Fleisch in die Pfanne geben und ein paar Minuten einkochen lassen, derweil die Nudeln nach Packungsanweisung kochen
  • die fertigen Nudeln zusammen mit dem griechischen Joghurt in die Pfanne geben, alles gut vermengen und noch einmal kurz aufkochen lassen
  • den Feta zum Schluss über die fertige Pasta geben und

Fertig <3

Dieses Mal ausnahmsweise nicht step by step (ooohh baby. Gonna get to you girl...), aber trotzdem ziemlich easy, sodass keiner die bebilderte Anleitung vermissen wird. Wer aber zum Beispiel lieber einen griechischen Nudelauflauf mit vielen Bildern sehen will, der möge sich doch bitte den letzten Leckermäulchen-Post anschauen. Damit dürfte dann auch klar sein, wovon sich mein Unterbewusstsein inspirieren ließ... ;) Lustiger Zufall. Seid ihr denn auch so Freestyle-Köche und Resteverwerter oder haltet ihr euch lieber ganz strikt an irgendwelche Rezepte und schmeißt etwaige Reste eher weg?

Euer Leckermäulchen Lena

3 Kommentare

10. April 2014 um 17:37

Ja, so koch ich ständig seit ich alleine wohne :D
Letztens hab ich mir aber trotzdem mal so ne richtige Bolognese gemacht und kann sogar noch zweimal davon essen, weil ich mir dann natürlich gleich mit 500g Hack gekocht hab. Alles schön zerhackt und ne Stunde gekocht und verdammt lecker! Ich war richtig stolz auch mich. :)

13. April 2014 um 07:55

Gute Idee :) Ich habe auch schon mutig gemixt und verwendet, was noch so im Haus ist...man schmeißt eigentlich viel zu viel weg, früher war das bei mir ganz arg, aber es hält sich sehr in Grenzen seit ein paar Jahren...Joghurt packe ich sowiewo ganz oft beim Essen dazu, als Soßenersatz, aber nicht mal, weil ich keine Soße da habe oder zum Abnehmen (was ich eh muss), es schmeckt mir einfach unheimlich gut...

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