Montag, 30. September 2013

Montagsmaler 115 - Zusammenführung.

Hallo meine lieben Pinselschwinger!
Nachdem ich euch gestern meine neusten Errungenschaften von MAC vorgestellt habe, folgt heute das angekündigte AMU. Erst hatte ich überlegt, mir das ganze Quad auf einmal auf's Auge zu hauen, aber das würde ja die Spannung rausnehmen. Also habe ich zuächst zwei der Schätzchen verwendet und sie mit anderen Lidschatten meiner Sammlung bekanntgemacht. Wir wollen ja nicht, dass die Neuankömmlinge nur in ihrem Quad verkehren, sondern sich brav in die Sammlung integrieren. Kein Separatismus in meiner Schminkschublade!

Mir kribbelte es in den Fingern, Blackberry mit Haux zusammenzubringen. Die zwei sind doch wie füreinander gemacht und kreieren einen rauchigen Look, der sowohl vom undefinierbaren Ton, als auch von der Intensität genau nach meinem Geschmack sind. Um dem Ganzen etwas mehr Pepp zu geben, gesellte sich noch Star Violet dazu. Eine wirklich unterschätzte Farbe! 

Herausgekommen ist ein absolut herbstlicher Look, der aus tiefstem Herzen "Lena" schreit. <3






Benutzt habe ich folgende Produkte:
Urban Decay Primer Potion
MAC Blackberry (auf dem kompletten beweglichen Lid)
MAC Gazette Grey (im äußeren V und in der Lidfalte)
MAC Haux (zum Verblenden)
MAC Star Violet (am unteren Wimpernkranz)
MAC Brulé (unter der Augenbraue und im Augeninnenwinkel)
Urban Decay 24/7 Glide-On Eye Pencil Perversion (auf der unteren Wasserlinie)
Manhattan Volcano Precise Mascara

[auf den Wangen trage ich Manhattan Blush Elegant Violet und The Balm Mary-Lou Manizer und auf den Lippen trage ich Dior Addict Gloss Atout Coeur]

Oh ja, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit dem Quad und mir. Ich spüre das! Es werden natürlich nicht unbedingt die abgespacetesten (was für ein Wort :D) AMU-Kombinationen bei rauskommen, aber ich fühle mich wohl damit. Seid ihr denn noch an weiteren Looks mit dem Quad interessiert oder reicht euch das jetzt erstmal? Habt ihr vielleicht sogar Wunschkombinationen? Lasst es mich wissen!

Ich wünsche euch eine kuschelige Woche!

Eure Montagsmalerin 

Sonntag, 29. September 2013

Back 2 MAC Standardsortiment.

Hallo ihr Lieben!

Keine Makeup-Marke hat den Hype um Limited Editions so perfektioniert wie MAC. Fast im Minutentakt flattern neue Pressemitteilungen rein, Erscheinungstermine werden oft sehr kurzfristig rausgegeben und die wunderschönsten MSF erscheinen in einer gefühlten Stückzahl von 2 1/2 pro Store. Das führt dazu, dass alle Schminkuschis verwirrt sind, mit irrem Blick und zerzausten Haaren vorm PC sitzen und - fast hyperventilierend - ununterbrochen F5 drücken oder gar vor einem MAC Store campen, um eins der limitierten Objekte der Begierde zu erhaschen.

Was bei dieser ganzen LE-Hysterie total in Vergessenheit gerät, ist das wunderschöne und vielfältige Standardsortiment. Wie ein ungeliebtes Stiefkind verstaubt es im Laden, während die funkelnden LE-Aufsteller innerhalb kürzester Zeit leergefegt sind. Damit muss Schluss sein!

Als ich jetzt also zum Geburtstag einen MAC-Gutschein bekam, schnappte ich mir Jettie (Danke nochmal für deine Hilfe trotz Kaufstopps! :-*) und stöberte mich mit ihr durch die vernachlässigten permanenten Schätzchen, die nicht im so im Rampenlicht stehen. Gesucht wurde nicht der 15. rote Lippenstift oder das 8. peachige Blush, sondern Lidschatten, die ich wirklich gebrauchen kann. Wer mich kennt, weiß, dass ich in den seltensten Fällen ein völlig kopfloser Makeup-Shopper bin, der im Wahn einfach alles kauft und es dann zuhause hortet. Eigentlich kaufe ich Schminke recht bedacht. Böse Zungen würden es vielleicht langweilig, ja, gar emotionslos nennen. Dafür befindet sich kein nennenswerter Fehlkauf in meiner Sammlung und alle Schätze sind - mal mehr, mal weniger häufig - in Benutzung. 

Nachdem wir einen kleinen Blick auf den Indulge-Aufsteller (jahaaaaa wir waren schwach - ganz kurz!) warfen und getrost alles liegenlassen konnten, begann die Swatch-Party am Lidschatten-Aufsteller. Es wurde kritisch geguckt, philosophiert, kombiniert, geschwärmt, verworfen. Stets mit der freundlichen und immer hilfreichen Unterstützung von unserer Lieblingsmaccine Natalie (Liebe Grüße, Schätzelein!). Nachdem das Quad dann endlich stand und uns nur noch der kurze Gang zur Kasse von einem langen gemeinsamen Schminkleben trennte, machten Jettie und ich einen Cut und verließen den Laden. Wenn die Sauerstoffversorgung des Gehirns gewährleistet ist, denkt es sich ja bekanntlich besser. Und so standen wir vor dem Store und analysierten den geplanten Kauf, wägten ab und versuchten etwaige Alternativkäufe fundiert auszuschlagen. Man könnte fast meinen, es ging um den Kauf einer Eigentumswohnung und nicht um Schminke...

Und dann war es soweit, mein neues Herbst-Quad war geboren!!


Weil mein Gutschein jedoch noch ein wenig  Budget zuließ, entschloss ich mich dazu, langfristig in meine Sammlung zu inverstieren und kaufte noch einen Pinsel. Ihr dürft nun 3x raten, welcher es geworden ist.... Genau: MAC 217. Auch wenn ich in meinem Pinsel-Post noch rumtönte, ich bräuchte diesen Pinsel nicht, so wurde ich ob einiger Kommentare unter diesem Post doch nachdenklich. Ich begann zu recherchieren und verliebte mich immer mehr in dieses Blender-Allroundtalent. Als ich ihn dann noch vor kurzem bei einer Freundin testen konnte, stand für mich fest, er muss bei mir einziehen. Und damit war mein grundsolider und wohlüberlegter Shoppingtrip durchs Standardsortiment beendet.



Alle Farben passen genau in mein Beuteschema und finden sich so auch  nicht in meiner bisherigen Sammlung wieder. In jeden einzelnen Lidschatten bin ich jetzt schon Hals über Kopf verliebt, nicht zuletzt wegen der außergewöhnlichen und undefinierbaren Farbtöne. Womit wir auch schon beim Hauptproblem dieses Posts sind: es war unfassbar schwer, die Farben fotografisch festzuhalten, weil die Lidschatten nunmal nicht einfach nur EINE Farbe haben. Je nach Lichteinfall, Intensität, Verblendungsgrad sehen sie komplett anders aus. Trotzdem hoffe ich, dass euch die Fotos einen kleinen Einblick geben können.

SHALE
Den Anfang macht der wohl prominenteste der vier Lidschatten, welcher auch zuerst feststand: Shale. Schon lange wollte ich diesen wunderschönen Schatz haben. Es handelt sich hier um einen kühlen, schimmernden Mix aus Mauve und Pflaume mit einem irgendwie silbrig-grauen Taupe-Einschlag. Nee is klar, wa!? :D Damit ihr mich vielleicht besser versteht, empfehle ich euch, die Liebeserklärung von Karen an Shale zu lesen. Außerdem seht ihr da auch gut die Vielfältigkeit des Lidschattens, denn sowohl ihr Swatch als auch meiner sind realitätsgetreu und trotzdem grundverschieden. Qualitativ ist Shale auch super. Die Pigmentierung ist im soliden mittleren Bereich, sodass man ihn sehr gut aufbauen kann. Blendbarkeit und Haltbarkeit sind sehr gut.

BLACKBERRY
Dieses dunkle, matte Schmuddel-Lila dürfte eigentlich nur in einem Duo zusammen mit Haux verkauft werden. Die zwei Lidschatten gehören zusammen wie Currywurst und Pommes: jeweils für sich genommen schon geil, aber die Perfektion gibt's nur, wenn beide zusammenkommen. Die Qualität ist - gerade in Anbetracht der matten Formulierung - ein Traum!! Ein sattes, fleckenloses Ergebnis, eine solide Haltbarkeit und eine sehr gute Blendbarkeit. Auch hierzu findet sich kein Dupe in meiner Sammlung. Wenn überhaupt könnte man Heist von Urban Decay als eine entfernte Cousine bezeichnen, denn die Grundrichtung ist äußerst ähnlich, allerdings ist Heist um einiges heller.

STAR VIOLET
Auch wenn ich ein Faible für rote oder rotstichige Lidschatten habe, ist mir Star Violet nie bewusst irgendwo aufgefallen. Es wundert mich sehr, dass Cranberry sich solcher Beliebtheit erfreut und niemand Star Violet zu beachten scheint, obwohl sie grundsätzlich in die gleiche Richtung gehen. Star Violet ist nur weniger plakativ, dafür aber interessanter, vielseitiger. Auch hier tu ich mich sehr schwer, die Farbe adäuqat zu beschreiben, denn wieder ist der Ton abhängig von Lichteinfall, Intensität und Auftragetechnik. Irgendwo zwischen einem helleren Kupfer-/Burgundton mit teilweise pinkem Einschlag und violetten Unterton. Herzlichen Glückwunsch an denjenigen, der damit was anfangen kann! :D Es ist definitiv der außergewöhnlichste Ton des Quads, der auch am schwierigsten zu kombinieren ist. Da kommen neue Herausforderungen auf mich zu! Und es ist der Ton, den man live bzw. an sich gesehen haben muss, um urteilen zu können. Natalie verzog z.B. das Gesicht, als ich sagte, ich möchte Star Violet haben, da sie die Farbe normalerweise nicht so mag. Als sie dann aber meinen Swatch sah, war sie total begeistert und erkannte die Farbe nicht wieder. Also erst gucken, dann urteilen! Auf alle Fälle bekommt man hier eine einzigartige Farbe in 1A-Qualität!

TWINKS
Wer bei MAC einen schönen Braunton sucht, hat die Qual der Wahl. Es wird so ziemlich jede Nuance und jedes Finish abgedeckt. So scheint es weniger verwunderlich, wenn die eine oder andere Farbe auf Dauer etwas untergeht. Twinks ist so ein Kandidat, der im Meer der Brauntöne zu versinken scheint - leider. Es handelt sich hier nämlich um einen wunderschönen satten mittleren Braunton, der ganz toll rötlich schimmert. Ideal, für den Kate-Look. Und auch hier ist die Qualität überragend. Wer noch Zweifel hat, der möge sich bitte an Reni wenden, denn auch sie rührt gerade zufällig kräftig die Werbetrommel für diesen Lidschatten - zu Recht!

Alle vier zusammen <3


Ihr merkt, ich bin wirklich hin und weg. Und auch wenn der Einkaufsprozess vielleicht sehr rational und unnötig lang klingt, hatte ich selten so viel Spaß beim Kaufen von Makeup! An jedem einzelnen Produkt werde ich sicher noch lange Freude haben und euch, sofern ihr es wollt, daran teilhaben lassen. Das erste AMU mit dem Quad könnt ihr schon im morgigen Montagsmaler sehen! Es lohnt sich jedenfalls, einmal Abstand vom LE-Wahn zu nehmen und sich wieder - ganz bodenständig - dem Standardsortiment zu widmen. Was sagt ihr denn zu meinem Einkauf? Kanntet ihr die Lidschatten schon oder habt sie sogar selbst? Welche Lidschatten verdienen eurer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit?

Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag und sehe euch hoffentlich morgen wieder!

Eure Lena

Doppelallüren.

Hallo ihr Lieben!

Heute holen wir uns ein bisschen Frühling auf die Lippen, und zwar ganz gemäß der letzten paar Sonnenstrahlen, die wir diese Woche noch abbekommen konnten. Auch schon auf den Nägeln habe ich versucht uns den Sommer so lang wie möglich zu konservieren, und nun mache ich noch einen kleinen Abstecher zu den Lippen bevor wir uns vollends und mit jeder Pore unserer Kosmetikkörper den Beerentönen hingeben! Was kann ich es kaum erwarten meinen MAC Runaway Red, Dubonnet oder all die Schätze aus diesem Post auszugraben und innig Liebe mit ihnen zu machen!

Beim Durchschauen meiner Fotos habe ich dieses lustige Foto endeckt... oh lala, bleiben wir doch direkt beim Thema "innig Liebe machen", wa? xD


Halt stopp! Nicht genug von diesen lüsternden Themen, auf zu noch erotischeren Themen wie eben der Schminke halt :D In meinem heutigen Post handelt es sich bei meinen zwei Schätzchen um zwei neue Töne im Standardsortiment der Chanel Rouge Allure, und zwar ein schönes, pinkstichiges Koralle, und ein recht kühles Barbiepink.


Die Lippenstiftlinie "Rouge Allure" ist bei Chanel natürlich nichts Neues. Was allerdings neu ist, ist dass sich einige neue Nuancen reingeschlichen haben - zwar ohne das große Tamtam das beispielsweise die Chanel Rouge Cocos oder Rouge Coco Shines damals bekamen, aber deswegen nicht minder interessant. Während die letzteren beiden für klassische Farben und ein cremiges, pflegendes, scheinendes Finish stehen, sind die markanten Eigenschaften der Allure Babys laut dem Hersteller die folgenden:

EINE FRAGE DES STILS. ROUGE ALLURE zeichnet das gewisse Etwas einer Frau. Die klaren, leuchtenden Farben, die intensiver sind als je zuvor, und die ultrafeine, zartschmelzende Textur von ROUGE ALLURE verleihen den Lippen ein strahlendes, satiniertes, langhaftendes Finish. Die schwarze, puristische Hülse offenbart die Leuchtkraft von ROUGE ALLURE mit einem Klick. Eine unwiderstehliche und ultrafeminine Geste.


Die Verpackung ist definitiv ein absoluter Hingucker. Chanel verspricht nicht zu viel, wenn sie behaupten damit eine sehr feminine Geste heraufzubeschwören. Ich besitze bereits einen Rouge Allure Lippenstift, und muss gestehen, dass ich sehr sehr oft an der Verpackung herumgespielt habe  wann immer ich ihn in der Hand halte :D Sie lässt sich mit einem Klickmechanismus öffnen. Der schwarze Deckel zieht sich über dem gesamten Lippenstift, so dass er von außen einfach nur sehr sleek, schwarz und elegant aussieht. Lediglich der Schriftzug "Chanel" unterbricht das Schwarz. Die "innere Verpackung" in dem auch der eigentliche Lippenstift eingebettet ist, ist goldfarben, und lunzt auf der Oberseite mit dem Chanel-Logo heraus. Ungelogen ist das tatsächlich mitunter eine der schönsten Lippenstiftverpackungen, die mir in den Sinn kommen: Zeitlos, elegant, sleek und sexy.


Die zwei Farben, die ich vorstellen möchte nennen sich "Étonnante" und "Surprenante". Étonnante ist ein Korallton, ja fast ein Orangeton, der in der Verpackung recht unspektakulär aussieht. Dass er einen wunderschönen Pinkstich besitzt, habe ich erst beim Auftragen entdeckt. Generell fand ich ihn aufgetragen um einiges aufregender als läppsch in der Verpackung.

Surprenante ist mir persönlich leider ein bisschen zu arg Pink, zu kühl. Gerade in Kombination mit dem Finish, finde ich ihn optisch eher unangenehm an mir. Beide Nuancen besitzen einen hohen Anteil an sehr feinem Glitzer, den man auf den Lippen nicht als solchigen wahrnimmt, sondern eher als eine Art von schimmernder Vieldimensionalität.


Sind die Farben nicht wirklich schön frühlingshaft-sommerlich? Ich finde es fabelhaft! :) Zur Textur der Rouge Allure möcht eich auch noch etwas sagen. Es gibt keinen Lippenstift den ich kenne, der eine vergleichbare Textur aufweist. Dies heißt noch nicht per se, dass es auch wirklich einzigartig POSITIV ist, aber sie ist wirklich einzigartig. Auf den Lippen fühlen sie sich ein wenig cremig-satiniert an. Sie sind nicht klebrig, nicht matt, und auch nicht wirklich cremig im klassischen Sinne, sondern leicht angetrocknet. Wenn man mit den Lippen übereinander fährt dann "bremst" der Lippenstift ein bisschen, es ist so als lege sich eine Art Membran über den Lippenstift und versiege die Oberfläche. Das ist mir so noch bei keinem Lippenstift über den Weg gelaufen - egal ob hoch- oder niedrigpreisig.

Die Haltbarkeit hält sich in Grenzen. Auch wenn ich keinen Rouge Coco besitze, gehe ich davon aus, dass die Rouge Allures durch weniger Cremigkeit definitiv ein bisschen länger halten. Was mir wirklich gut gefällt ist, dass er sich so sukzessiv abträgt wie er auch sukzessiv aufbau- und schichtbar ist - man hat am Ende noch einen schönen Stain. Doch alles in allem ist Haltbarkeit als eher mäßig einzugrenzen, ich würde einschätzen, dass er ca. 2-3 Stunden hält bei einem normalen Ess- und Trinkverhalten.

Schauen wir uns erstmal den wunderschönen Étonnante an, der auf den Lippen erst seine Schönheit entfaltet und gottseidank nicht so orangig wirkt, wie auf dem Swatch. Zusammen mit einem melonigen, oder pinkig-aprikosen Blushton ist das absolute Perfektion für einen lockeren Look.


Surprenante hingegen gefällt mir weniger an mir - er wirkt ein wenig tussig und barbig an mir, und lässt mich nicht so belebt und frisch aussehen wie Étonnante. Ich gehe stark davon aus, dass es eine Typsache ist, und er mir persönlich einfach sehr viel zu kühl und viel zu hell ist. An Blondinen kann ich ihn mir beispielsweise sehr viel besser vorstellen.


Es wundert mich ja ehrlich, dass die Rouge Allures verglichen zu allen anderen Lippenstiftlinien von Chanel so wenig Aufmerksamkeit bekommen. - Wie ich finde vollkommen zu Unrecht. Sie sind mit Sicherheit nicht ultra innovativ oder anders, aber ich finde sie einen zweiten Blick wert. Die Nuancen, zu denen es berühmte Chanel Lacke gibt, würden mich inbesondere interessieren, nämlich "Rouge Noir" und "Pirate".
Die Textur finde ich sehr angenehm zu tragen - nicht unbedingt pflegend, aber dennoch recht angenehm und nicht austrocknend. Wobei ich ganz ehrlich, Hand auf's Herz, sagen muss, dass ich die Hülse das Allerbeste an dem Produkt finde... da bekommt doch Schminkporn eine ganz andere Bedeutung, oder? Sie beinhalten 3,5 Gramm Produkt und kosten 31,99€ bei Douglas (10% off Code bis zum 30.09.: AF89FL) und 29,95€ bei Parfumdreams.


Wie findet ihr meine beiden hübschen Frühlingsschätze im Herbst? Besitzt ihr auch Chanel Allure Lippenstifte, oder findet ihr andere Lippenprodukte von Chanel sehr viel interessanter?

Habt ihr auch eine ähnliche Erfahrung bezüglich der Textur und der Haltbarkeit gemacht, oder konntet ihr etwas anderes beobachten?

Habt einen wunderschönen Sonntag!

Schmuuus, eure Schminkpornliebhaberin Jettie.

Samstag, 28. September 2013

Jettie goes Dutch: Ist diese Sprache eigentlich echt?

Hallo ihr Lieben!

Wie ich bereits in diesem Post berichtet habe, bin ich re-re-migriert - und zwar zu unseren käsigen Nachbarn, den Holländern :) Es ist nicht so, dass sich mein Leben dadurch fundamental ändert (auch wenn es subjektiv natürlich relativ ist!), da ich schon hier gelebt habe und auch sehr oft herkam, aber ich möchte diejenigen, die es interessiert ein wenig daran teilhaben lassen. Daher läute ich feierlich eine neue Rubrik auf diesem Blog ein:


Heute soll es um folgendes Thema gehen: Die Sprache!

Kuschelnd am Glühweinstand...

In Düsseldorf aufgewachsen und in Aachen studiert habend, verirrt man sich sehr sehr oft in die Niederlande. So sehr, dass ich mich geschlagen gab und dann doch gleich für mein Masterstudium ganz hinzog ;) Sie sind viel mehr als unsere Nachbarn über die wir uns ab und an mal lustig machen, und die wir auch aufsuchen wenn wir sonntags keine Milch oder kein Grillfleisch mehr haben - sie sind wirklich enge Verbündete, Freunde und wirtschaftlich-gesellschaftlich diejenigen EU Nachbarn, die uns tatsächlich am ähnlichsten sind. Wir in NRW sind tight mit den Holländern, ob wir wollen oder nicht. Aber spätestens nach dem 5. Glühwein am Weihnachtsmarktstand kuschelt man ja mit jedem, selbst mit seinem holländischen Tischnachbarn - wenn es denn beim Aufwärmen hilft. ;)

Wir kennen die holländischen Besucher, die mit ihrem charmanten Akzent begeistert davon erzählen wie günstig es ist in Deutschland zu parken (bezahlte ich doch just gestern in Düsseldorf freche 15€ für mein Parkhaus, doch ich erinnere mich an ein Amsterdamer Parkhaus dem ich schon mehr als 30€ abdrückte...) und dabei fröhnlich an ihrem Glühwein nippen. Sie sprechen mit den deutschen Kellner, Ladenbesitzern und Kassierern fast einwandfreies Deutsch - manchmal stolpern sie über einige Silben (Zahnzwitschenraumreinigungsphänomen) oder hängen einen falschen Artikel vor ein Wort, aber hey - gepaart mit diesem herzallerliebsten Dialekt der uns in unsere Kindheit katapultiert weil er uns an Rudi Carrell, Marijke Amado (Alle wollen ganz groß raus bei der Mini Playback Show! Hallo, aber hallo! - Gern geschehen!) und Linda de Mol erinnert, ist er einfach mehr als verzeihlich und sympathisch.

Kartoffel und Käse?

Tja, und was ist eigentlich mit der Spezies der Kartoffelfresser in Holland? Die Deutschen bilden die größte Ausländergruppe in den Niederlanden - shocking fact (weil man noch nie darüber nachgedacht hat), but vollkommen nachvollziehbar. Mehr als das gibt es sehr große Ströme von Pendlern, die in Deutschland leben aber täglich in die Niederlande zum Arbeiten pendeln. Natürlich gibt es diesen Strom auch in die entgegengesetzte Richtung. Schengen ahoi!

Ganz genau kenne ich zwei Deutsche, die fließend Niederländisch sprechen. Summa summarum sieht es aber so aus, als würden die meisten Deutschen es nicht für notwendig halten auch nur annährend Niederländischen zu lernen ("Let op drempel" zählt halt einfach mal nicht als fluent!) mit dem Argument "Die meisten Holländer sprechen doch eh Deutsch. Und Englisch sowieso."

Nachdem ich im Aachener Bachelorstudium noch lauthals über die Aussage einer Dozentin lachte ("Ihr solltet wirklich Niederländisch lernen, das braucht ihr noch hier in der Gegend."), und meine damalige Mitbewohnerin in Utrecht es mir geradezu ausgepeitscht hat Niederländischen zu lernen ("Who needs Dutch anyway? Seriously! Come, let's have some wine instead!" - I am soooo cheap...), hieß es nun für mich:

Last call: Dutch! Nu of nooit.

Schon jetzt flimmern nur deutsche TV-Kanäle über unseren Fernseher, und auch Zeitung wird nur deutsche gelesen. Dies führt so weit, dass wir oft das hiesige Wetter nicht kennen, da wir nur deutsches Fernsehen schauen und nur wissen, wie das Wetter dort wird. Oder dass wir fundamental wichtige Ereignisse verpassen wie die alljährliche Ansprache des Königs, weil wir so vertieft sind in deutsches Trash TV und lieber darüber debattieren, welche Partei bei Frauentausch asozialer ist. #fail

Wieso ist es eigentlich so hart, Holländisch wahrhaftig fließend zu lernen und es auch zu nutzen? Viele Deutsche glauben fälschlicherweise, dass sie schon Holländisch könnten. Ein bisschen Holländisch von der LKW Plane zu verstehen, einige holländische Nationalspieler aufzuzählen oder Pommes mit seiner Lieblingssoße bestellen zu können, reicht aber lange nicht.


Van Marwijk, van Gaal, Patat oorlog met frikandel...

Wie schlecht wir eigentlich sind und es nicht merken, liegt an folgenden Komponenten: Die Holländer mit denen wir versuchen zu kommunizieren merken schnell, dass wir Deutsche sind - und so sprechen sie aus Bequemlichkeit Deutsch, oder eben Englisch. So kommen wir faulen, sprachuntalentierten Kartoffeln nie in die Bredouille etwas auf Holländisch kommunizieren zu müssen. Es wird uns einfach abgenommen - in Utrecht habe ich niemals Holländisch sprechen müssen, denn sie haben mich und meine krüppeligen Versuche einfach nie zugelassen (HALT STOPP!!).

Während die meisten Holländer in der Schule 2-4 Jahre Deutsch lernen (so ähnlich wie wir hier proforma Französisch "lernen"), lernt kaum ein Mensch in Deutschland Niederländisch - und schon gar nicht freiwillig. So kommt es, dass ihre Betonung und Aussprache in der Regel korrekt sind, während wir nicht mal wissen, dass es nicht Vincent van Gogh heißt, sondern tatsächlich Vincent van Chhoooochhh. Und dass auch Niederländer nicht "Gouda" sagen, sondern "Chouda". But who fucking cares, solange das Heineken fließt und der jute Kaffee bei den Brüdern von Venlo doch günstig ist, wa? ;)

Back2school... ich hätte ja lieber Back2MAC...

Für mich hieß es demzufolge in diesem Monat: Aus mit den faulen Ausreden - wer in den Niederlanden wohnen will, der sollte auch etwas Niederländisch sprechen können! Selbst wenn viele Niederländer das sogar anders sehen, doch wir wollen partout keine ignoranten Arschlöcher sein. So drückte ich Anfang September die Schulbank eines Niederländischintensivkurses in Köln, zusammen mit recht unvorbereiteten 18-Jährigen, die frisch von der Schule kamen und in Belgien oder den Niederlanden studieren wollten ("Ey bissu bei der Einführungsveranstaltung in Brüssel nächste Woche dabei? Nee, Wohnung habsch auch noch nisch, aber klappt schon, müssen wa halt gucken, ne!" oder "Was heißt nochmal 'aber' auf Holländisch? Ach scheiß drauf, für ein Psychologiestudium auf Niederländisch muss man ja auch nicht soo gut Niederländischen können, oder?").


Schließlich bin ich nun 8 Jahre aus der Schule raus, und es fiel mir sehr schwer Hausaufgaben, Tests und Klausuren zu absolvieren. Doch ich jagte mich selbst durch und versuchte mein Bestes - wichtig ist mir persönlich gewesen, dass ich auch ein bisschen flüssiger sprechen kann, so dass ich mich nicht in jeder Alltagssituation als Ausländer outen muss. Merkwürdigerweise presche ich auch in Spanien gerne mein gefährliches Halbwissenspanisch raus ("Hola! Sentimos, busco una tienda llamada "Sephora". Si si, con muchoooo make up!") und in Frankreich habe ich auch keine Skrupel davor von meinem horrenden Französisch Nutzen zu machen ("Bonjour! Où sont macarons?") - doch Holländisch kam mir nie leicht über die Lippen.


Holländisch hat einige Ähnlichkeiten mit Deutsch, und aber auch sehr viele Unterschiede zur deutschen Sprache - was es unheimlich tricky macht es zu erlernen, wie ich finde. An für sich und objektiv betrachtet ist Niederländisch die einfachere Sprache zu erlernen - wie dreckig scheiße schwer es ist korrektes Deutsch zu lernen, das sehen wir selbst gar nicht mehr so genau, denn wir benutzen die Sprache intuitiv richtig (okay, das trifft leider auch nicht auf jeden zu...). Es ist definitiv leichter für uns Niederländisch zu lernen als für Anderssprachige, aber leicht ist es definitiv leider noch lange nicht!

Falsche Freunde

Nebst der leicht unterschiedlichen Grammatik (wann "doe" ich etwas, wann "maak" ich etwas?), waren es die Falschen Freunde, die mir ein bisschen zu schaffen machten. So gibt es eine große Anzahl an deutschen Wörtern, die es im Holländischen auch gibt - entweder genauso oder ähnlich (manchmal mit zwei Vokalen im Holländischen, beispielsweise) geschrieben, die aber vollkommen etwas anderes bedeuten. Normalerweise ist bei Holländisch die Methode "raten und hoffen" richtig - wenn man ein deutsches Wort einfach "verniederländischt", dann klappt es oft - aber leider nicht immer (so ist "een oorlog" nicht etwa ein Ohrloch, sondern ein Krieg.. und "een kriek" ist ein belgisches Kirschbier, und kein Krieg. Alles klar? :D).

Dass "huren" mieten bedeutet, "nuttig" nützlich und "verkocht" verkauft, das war mir schon vorher bekannt. Ferner lernte ich allerdings, dass "mogen" = dürfen, und nicht mögen, "zeldzaam" = selten, und nicht seltam, "familie" = Verwandte, nicht Familie, "bellen" = anrufen, nicht bellen, "slim" = schlau, nicht schlimm und "kachel" keine Kachel ist, sondern ein Ofen. Dies sind nur einige Beispiele von vielen, die mich mehr als verwirrt haben, die ich mir aber wohl oder übel einfach einpauken muss. Wie sonst kann ich mich davor bewahren mich vollkommen zum aap zu machen? ;) Hier findet ihr bei Interesse noch mehr Beispiele.

Dat is de toppunt van brutaliteit!

"brutaal" = frech, nicht etwa brutal. So zog sich mein Intensivkurs einige Wochen lang, und wir mussten viel lachen über witzige Wörter (hondenpoepen [Hundescheiße], ontploffen [platzen], mopperen [meckern], und und und), unsere Münder und Zungen für die ungewohnte Aussprache strapazieren, oft die Kehle befeuchten für die Aussprache all der Gs, und uns über unsere eigenen Fehler ärgern.


Ist diese Sprache eigentlich echt?

Ich glaube, wir können uns alle recht einig darüber sein, dass Holländisch keine wirklich schöne Sprache ist - selbst viele Holländer sehen das so. Aber hey, auch wir wissen, dass man mit Deutsch nicht unbedingt den ersten Platz bei den romantischsten Sprachen belegt - JAJAJA, NEIN NEIN NEIN! (OK FINE), ORDENTLICH, AKURAT, SICHER und SAUBER und GUT... damit gewinnt man alles, nur keine Frauenherzen!

Holländisch hingegen klingt wie eine erfundene Kindersprache, eine Mischung aus Englisch und Deutsch, einige Wörter sehen tatsächlich aus als hießen sie eigentlich anders, und wären nur zufällig durch die ungekonnte Aussprache eines leicht minderbemittelten 4-Jährigen erfunden worden. Dat klopt (das stimmt, nicht "das klappt"), aber wer sind wir schon das zu beurteilen? Lieber lerne ich eine sympathisch-lustig-klingende Sprache als irgendeine andere "prestigelastige, nützliche, neue" Weltsprache wie Chinesisch (die meisten Europäer die Chinesisch sprechen hören sich lächerlich an, aber es würde euch keiner ins Gesicht sagen :D) oder Spanisch ("Oh ja, die südamerikanischen Märkte emergen ja so krass, echt..."). Wobei ich beides sowieso schon kann *insertweltherrschaftlicheslachen*...!

Lachte ich vor einigen Jahren noch fast bis zur Besinnungslosigkeit über die Aufschrift am Parkautomaten "Druk op de groene knop", kann ich mich mittlerweile ohne Lachflash in der Sprache verständigen, und nehme jede Herausforderung an. Es klappt nicht immer, da man selbst mit sich auch nicht unbedingt geduldig ist, aber ich gebe weiterhin mein Bestes. Projekt "How to be incognito in Holland" is mucho ongoing!!

Erstes Erfolgserlebnis

Unser erstes Erfolgserlebnis hatten wir auch schon! Während wir uns bei unseren boodschappen doen (Einkäufe tätigen) immer nur auf das Minimum beschränken ("Heb je een Albert Heijn bonus card?" - "Ja." oder "Wil je de bonnetje?" - "Äh, ja, alsjeblieft."), haben wir letztens geschafft süßes Popcorn im Kino zu bestellen!! Juhu!


Jetzt denkt ihr "Ähh?? Retarded?" - ha, aber ich sage euch, süß und salzig sind im Holländischen gar nicht so untricky. Süß heißt "zoet" während salzig "zout" heißt - geschrieben sehen sie ähnlich aus, aber mit der dazugehörig korrekten Aussprache hört es sich im Niederländischen ganz anders an. Ihr könnt euch gar nicht den Triump vorstellen, als wir nach dem Bestellvorgang in der Ecke hockten und gespannt unsere Popcornausbeute benaschten - und sie tatsächlich SÜß war! Strike!! Die kleinen Dinge im Leben sind die, die glücklich machen, wa? ;)

Auf lange Frist möchte ich gerne das NT2-Staatsexamen absolvieren können, da ich echt die Schnauze gestrichen voll habe von diesen halbherzigen Dingen, und das Kapitel endlich abschließen möchte. Da ich es momentan aber nicht wirklich für etwas "brauche", wie etwa als Zulassungskriterium für ein Studium, hat es natürlich keine Eile... aber ich verspreche mir quasi feierlich selbst damit, diesen Test zu absolvieren bevor ich die Niederlande irgendwann wieder verlassen werde (oder aber ich verlasse die Niederlande einfach nie wieder, haha, ausgetrickst!) xD


Ich hoffe der erste Einblick in die lustige Sprache, das mühsame Erlernen derselbigen und meine ersten holländischen Gehversuchen hat euch gefallen :) Habt ihr einen Bezug zu der Sprache, dem Land, den Leuten? Oder sagt euch Holland so gar nichts? Müsst ihr auch so oft lachen wenn ihr holländische Wörter hört, die klingen wie Fantasiewörter?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen zu der Sprache, und auf eure Erfahrungen ;)

Heel veele dikke knuff, eure brutaale Jettie.

Donnerstag, 26. September 2013

Le Nachkriegslack.

Nachts in Paris, an einem lauwarmen Sommerabend, im Jahre 1947. Der Krieg ist seit geraumer Zeit vorbei, und dennoch irgendwie nicht. Die Leichtigkeit kommt nur langsam und schleppend zurück.

Sie trägt ein hautenges schwarzes Kleid. Ihre leicht gewellten, langen, hellbraunen Haare trägt sie in einem lockeren Chignon mit einem perlenbestickten Haarnetz, einige Strähnen fallen ihr galant in ihr schmales Gesicht. Der Tag war lang.

Sie trägt Seidenhandschuhe mit Stickereien, und zündet sich mit ihren zarten Fingern eine Zigarette an. Sie wird ungeduldig, pafft nervös und verliert leicht ihre elegante, aufrichtige Haltung beim Warten. Sie beginnt leicht zu frieren.

Genervt drückt sie mit ihren mittelhohen Pumps die Zigarettenkippe aus. Als sie auf dem Absatz kehrtmachen wollte, langt ihr eine Hand sacht auf die Schulter. Ein junger Mann mit kümmerlichem Bartwuchs, kaum älter als schmächtige 16, murmelt "Excusez-moi, madame" und reicht ihr eine Papiertüte.

Erleichtert, und dennoch nicht minder genervt, nimmt sie die Tüte bestimmt in die Hand. Der Junge läuft einige Schritte rückwärts, bis er sich schließlich umdreht, in die Dunkelheit der Nacht flieht, mit selbiger verschmilzt.

Sie legt ihre Handschuhe ab. Dem Jungen schaut sie nicht hinterher, gar hat sie ihn schon aus ihrem Bewusstsein gebannt. Neugierig langt sie in die Tüte, und hält ein kleines Fläschchen in der Hand. Es enthält eine dunkelrote, dicke Flüssigkeit. Sie flüstert kaum hörbar gar für sie selbst, nein, vielmehr formt sie die Worte nur mit ihren weichen Lippen:
 
"Nuit 1947... c'est fantastique... c'est parfait."




Montag, 23. September 2013

Montagsmaler 114 - Das kleine Schwarze

Hallo meine lieben Pinselschwinger!


Ich hoffe, es geht euch allen gut!? Mensch, wo ist denn bitte schon wieder die Zeit hin?! ich habe das Gefühl, dass der September nur so rast und ich irgendwie nicht mitkomme. Wenn das so weitergeht, ist übermorgen Weihnachten. So verging auch das Wochenende wie im Fluge und ich kam beim ganzen Lernen irgendwie gar nicht dazu, schon mal den Montagsmaler vorzubereiten, bzw. vergaß es dann einfach irgendwann. Diese Woche startete dann wieder eine der verhassten Klausurwochen bei mir, welche regelmäßig dazu führen, dass ich da gar nichts mehr schaffe. Nach fünf Stunden Klausuren kann man mich einfach wegschmeißen. Aber nun gut, das gehört hier so alles irgendwie gar nicht hin, sonst muss ich meine Montagsmaler künftig mit "Liebes Tagebuch" einleiten. ;)

Kommen wir zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Schminkööööö! Für das heutige Makeup habe ich in den Schubladen einer Freundin gewühlt und ausnahmslos Produkte verwendet, die ich selbst (leider) nicht besitze. Dabei habe ich mich Hals über Kopf in eine Nars-Palette (and god created the woman) verliebt und hätte sie am liebsten heimlich eingesteckt. Die Farbzusammenstellung und die Qualität sind einfach genial. Einmal kurz geswatcht und ich war hin und weg. Vor allem das Schwarz machte einen auf dicke Hose: richtig satt und gut pigmentiert, die perfekte Mischung auf buttrig und pudrig. Aber da viele Lidschatten einem ja dem Fingerswatch oft alles erzählen, um auf dein Augenlid zu kommen, nur um danach voll abzulosen, schminkte ich direkt mal ein AMU  mit dem vielversprechenden Kandidaten. Und was soll ich sagen? Er hielt, was er versprochen hat. Ein Traum!! Nicht so traumhaft hingegen sind meine Augenbrauen. Entschuldigt bitte die kleine Theo Waigel Action in meinem Gesicht.

Benutzt habe ich folgende Produkte:
Urban Decay Primer Potion
Nars Night Clubbing (auf dem kompletten beweglichen Lid und am unteren Wimpernkranz)
Nars Kalahari (zum Verblenden in der Lidfalte)
Nars Galapagos (zum Verblenden am unteren Wimpernkranz)
Too Faced Silk Teddy (unter der Augenbraue)
Too Faced Sugar Cookie (im Augeninnenwinkel)
MAC Pearlglide Intense Liner Black Line (auf der unteren Wasserlinie)
Benefit They're real Mascara

[auf den Wangen trage ich Givenchy Blush Fashionista Brown und auf den Lippen trage ich Rouge Dior Beige Indecise und Dior Addict Gloss Etoilé]

Kinder, was bin ich verliebt in dieses Nars-Teil. Ich muss es haben!! Außerdem frage ich mich, wie ich die ganze Zeit keinen einzigen Nars Lidschatten kaufen konnte... Das muss sich dringend ändern - so geht das doch nicht. Kennt ihr die Palette auch, habt sie vielleicht sogar? Könnt ihr mir sonst noch Lidschatten von Nars empfehlen oder sind die sonst den Preis nicht wert? Kommt, fixt mich an! :D

Ich wünsche euch eine flinke Woche!

Eure Montagsmalerin