Dienstag, 3. September 2013

Kaufst du noch, oder benutzt du schon?

Hallo ihr Lieben!

Es gibt etwas, was euch und mich verbindet - unsere Liebe und Neugierde zur Kosmetik. Wir kaufen, schmieren, spielen, kaufen, pudern, malen, pinseln, kaufen, lackieren, schluchzen in hysterischer Begeisterung, schreiben es in einem Internettagebuch nieder, kaufen, schminken, schluchzen... usw. You get the picture. Dafür seid ihr hier (Alternativerklärungen wären folgende: Ihr seid hier um Lästerstoff zu sammeln, oder aber eure mammutöse Langweile treibt euch durch die Weiten des Internets... wird Zeit, dass Schule und Uni überall wieder anfangen :D), deswegen klickert ihr auf diesen Blog. Doch...

HALT STOPP!!!!!!! JENUG IS JENUG! Oder doch nicht?

Was genau tun wir hier eigentlich genau?! Dass wir eine große Horde total konsumgeiler und anfixbarer Hühner sind, das ist uns allen bewusst - kein Schönreden mehr möglich! :) Statistisch gesehen geben wir viel mehr Geld für dekorative Kosmetik und Pflege aus als "Frau Mustermann", und haben mit vielen Vourteilen und kritischen Stimmen bezüglich Tiefgang, Intelligenz und Relevanz für diese Welt zu tun.

In einem normal-stabilen State of Mind würde ich sagen: "Juckt mich alles nicht, ich mache was ich will und was mir Spaß macht!!". Doch die Realität momentan ist leider alles andere als stabil: Ich habe die letzten Wochen nur gekauft (beispielsweise hier und hier) und kaum aufgebraucht/benutzt (da ich auch selten zu Hause bei den Produkten war), ich habe eine fast 90m² große Wohnung bezogen und - meine Kosmetik quillt aus allen Ecken. Es geht hier primär gar nicht um den monetären Aspekt, sondern um akuten Platzmangel, und vielleicht auch ein bisschen um Rationalität (urrghs, jetzt habe ich's ausgesprochen)! Gerade eben dieser Platzmangel zeigt mir auf was für ein Kosmetikvöllerei ich eigentlich betreibe. Vor allem die Tuchmasken und Pflegeprodukte nehmen immens viel Platz weg, so dass es aus allen Zimmern überall rausquillt... Da fragt man sich ja schon: Jeht et noch?? Kaufst du noch, oder benutzt du schon?




Und somit tue ich etwas, was ich noch nie getan habe (mit dieser kleinen inoffiziellen Ausnahme) - ich gehe ganz offiziell (so offiziell, dass ich es euch sogar mitteile, auch wenn ihr nie danach fragtet :D) und freiwillig in den Kaufstopp. Ich bin selbst etwas angeekelt von der Idee, da gerade der Herbst die ALLERBESTEN Kollektion hervorbringt und ich die Idee des Kaufstopps immer für wahnsinnig bescheuert und sinnlos gehalten habe. In Gesprächen mit Mädels, die es schon einmal "durchgemacht" und mehr oder minder erfolgreich überstanden haben, habe ich schnell festgestellt: Es ist wie ein künstlicher Samenstau. Die Mädels kaufen oft wochen- oder monatelang unter zuckenden Krämpfen nichts, um danach ihr in der Zeit erspartes Geld (oder gar noch mehr) vollends unter hohem Druckerlös in einem gigantischen Kosmetik-Erguss rauszuhauen... Ob dieses Staudammprinzip wirklich langfristig effektiv ist?

Was "spart" man eigentlich - gibt man durch den künstlichen Zwang nicht nach dem Ende des Stopps nicht noch mehr aus als man getan hätte, wenn man diesen Zustand nie herbeigeführt hätte? Will man sich selbst "umerziehen" vernünftiger  zu sein? Was soll das bezwecken, und wie lange hält das an? Ich bin ambivalent und schwanke emotional noch sehr bei der Idee eines erzwungenen Kaufstopps... ich habe Angst und Zweifel, bin genervt und nachdenklich, lache dem Verbot ins Gesicht und denke zugleich: So schwer kann es ja nicht sein! Oder?


Und dennoch werde ich es tun! Wie genau, das weiß ich noch nicht. Generell Parfümerien, Drogerien und allen voran MAC meiden? Oder trotzdem schauen und sich darauf verlassen, dass man meditativ-autokontrolliert genug ist zu sagen "Ohhhmm... brauche ich nicht... sowas Ähnliches habe ich schon...!"? Ich weiß es noch nicht! Aber ich werde es definitiv rausfinden.

Gerade Beautyblogger tendieren ja dazu noch mehr als üblich oder "benötigt" (ich sollte WIRKLICH nicht von Notwendigkeiten in diesem Kontext sprechen :D) zu kaufen, gerade bei neuen oder limitierten Produkten, um sie "als Erster" zeigen und vorstellen zu können. Blöd? Klar blöd, aber in der Tat so ein kleines, verbreitetes Beautybloggerphänomen.


Und damit ich nicht umsonst gelabert habe - würde ich wirklich gerne von euch wissen, wie eure Erfahrungen mit Kaufstopps, -verboten und -reduzierungen sind. Habt ihr sowas schon einmal gemacht? Oder haltet ihr die Idee auch für bescheuert - und irgendwie auch nicht notwendig um mal "Back to basic" zu gehen?

Ich denke, dass ich es auch zum Teil deswegen mache, weil es mich interessiert, wie lange ich es schaffe - nun habe ich es euch ja groß rausposaunt und sollte ich schon innerhalb einer Woche einknicken würde ich sofort mein Gesicht verlieren xD Über "mangelndes Blogmaterial" brauche ich dank großer Kosmetiksammlung und Samples keine Sorgen machen, und mal unter uns: Es sollte doch wirklich nicht so schwer sein, einige Zeit lang keine Kosmetik zu kaufen, oder sind wir abhängiger von der Befriedigung und dem Spaß den wir dabei empfinden, als wir glauben?

Ich freue mich auf eure eloquenten Meinungen und bin sehr gespannt, wie ihr das seht! Seid ihr auch so zerrissen wie ich? Oder lacht ihr mich schon aus? :D


 
  • Absoluter Schwachsinn! Habe ich noch nie probiert, und werde ich auch nicht.
  • Effektiv, sinnvoll, vernünftig!
  • Du wirst danach platzen wie ein praller Luftballon!
  • Ich habe es auch schonmal gemacht und war zufrieden.
  • Ich habe es auch schon versucht und bin auf voller Linie gescheitert.
  • Ich möchte darüber nicht reden!!! *zur überquillenden Kosmetikschublade schiel* 
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106 Kommentare

3. September 2013 um 10:19

Etwas ähnliches habe ich ein Jahr lang gemacht - mein damaliges Projekt "Use it!" :-) Es ging weniger um Kaufstopp, sondern mehr darum die Dinge, die ich so angesammelt habe, auch mal ausgiebig zu benutzen und mehr als nur eimal für den Blog zu swatchen. Habe mir immer bestimmte Produkte ausgesucht und diese vorrangig 1 oder 2 Wochen benutzt. Mal war es Rouge und Lippenstift, dann wieder eine kleine Lidschattenpalette. Hat wirklich viel gebracht, denn so lernt man seine Produkte auch mal etwas mehr kennen und schätzen als sie nur in eine Schublade zu quetschen und ab und zu mal anzusehen... :-) Falls es Dich interessiert - hier geht es lang: http://cosmetic-wife.blogspot.de/search/label/Projekt2012-Use%20it

Gekauft habe ich in der Zeit trotzdem Neues, aber durchaus bewusster überlegt und nicht einfach willenlos ein LE-Regal leer geräumt :-)

Viel Erfolg wünsche ich Dir!

3. September 2013 um 10:20

Sofort als ich den Posttitel gesehen habe, dachte ich mir: "Ich kaufe noch und benutze nie."
Ich habe bisher noch nie einen Kosmetikstopp ausprobiert, ich fand es doch immer irgendwie unnötig, weil man eben danach sofort alles wieder raushaut.
Jedoch überleg nun abr doch, mir mal einen Kaufstopp auzuerlegen, so dass ich nur Produkte nachkaufen darf, wie z.B mein Make-Up oder Labello. Aber eben keine Limited Editions und Neues SS...
Mal sehen, ob und wann ich es mache.

3. September 2013 um 10:24

Ich halte es auf meinem Blog generell eher gering mit Neuanschaffungen (hence the name) und überlege mir wirklich wirklich genau was ich "unbedingt" brauche. Ich finde es hilft ungemein einmal die Woche durch die ganze Kosmetik zu schaun um zu sehen was man wirklich hat (am besten auch gleich ein bisschen herum swatchen). Für mich persönlich halte ich nichts von Kaufverboten, einfach weil ich schon recht überlegt einkaufe.
Vielleicht hilft dir ja auch eine kleine Überlegungskette ( http://minimalmakeup.blogspot.de/2013/08/tag-warum-in-die-ferne-schweifen.html ) beim "Samenstau"? xD

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie du die nächsten Wochen erlebst!

liebe Grüeße~

3. September 2013 um 10:25

Ich halte von Kaufstopps rein gar nichts und damit meine ich gar nicht mal vorranging das, was du so nett mit einem Samenstau verglichen hast.
Mir geht es viel mehr darum, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass man Produkt x nirgens so "günstig" bekommt wie am Counter.
Um nicht zu abstrakt zu werden, demonstriere ich das mal an einem konkreten Produkt und nehme einfach mal meinen Lieblingslidschatten Golden Gaze.
Wäre ich im Kaufstopp und käme gerade die Semi Precious Kollektion mit Golden Gaze an die Counter wäre es unfassbar beknackt, Golden Gaze nicht zu kaufen. Stattdessen kaufen alle anderen, reiben mir auf ihren Blogs mit wunderschönen Make-Ups unter die Nase, was ich hätte haben können und das endet dann damit, dass ich monatelang (sogar jahrelang wie in meinem aktuellen Fall mit MAC Petticoat) eBay und kleiderkreisel durchkämme und dann später einen horrenden Preis bezahle, der sogar um 100 % höher sein könnte.

Aus diesem Grund macht das für mich alles keinen Sinn. Momentan bin ich ohnehin etwas gelangweilt vom deutschen Markt und motze immer erst einmal rum, bevor ich mir überlege etwas zu kaufen. Ich werde beim Aufziehen meiner Kosmetikschubladen ebenso erschlagen wie meine Mutter beim Öffnen des Tupperschranks in der Küche aber trotzdem könnte ich nichts Verkaufen.
Ich erliege also noch dem vielleicht naiven Gedanken, dass ich das selbst ganz gut regulieren kann und nicht einfach wahllos kaufe. Vielleicht ist das ja ein Irrglaube aber Tatsache ist, dass ein Kaufstopp für mich viel mehr Nach- als Vorteile mit sich bringt.

3. September 2013 um 10:26

Liebste Jettie...
ich frohlocke! Jetzt bin ich nicht mehr allein!

Ich befinde mich im Moment im selben Zustand wie du. Ich kaufe nichts, bin auf Entzug und halte mich von allen Drogenumschlagplätzen (DRogerien und Parfümerien) fern :-)
Ich befinde mich gerade in Phase 3 und bin Rehabilitation schon ganz nahe..
:-D
Endlich entscheide ich wieder bewusst und reagiere nicht mehr nur wie eine Bekloppte (so wie dein Bild oben) auf Kaufanreize.

Was mir geholfen hat, war in jeder Phase anders.. aber ich hab es sogar geschafft, etwas Schminke zu VERkaufen! Das war.. neu für mich ^^

Wenn dich die Phasen des (Drogen-)Entzugs interessieren, kuckste hier (hübsch bebildert):

http://thelifeinfrontofmyeyes.blogspot.de/2013/08/junkie-update-1-geschichten-aus-dem.html

http://thelifeinfrontofmyeyes.blogspot.de/2013/08/junkie-update-2-geschichten-aus-der.html

http://thelifeinfrontofmyeyes.blogspot.de/2013/08/junkie-update-3-besserung-ruckfalle.html


Ich fände es toll, auch solche Anstaltsgeschichten von dir zu lesen....*wuhuuuu*

Alles Liebe und Junkie-Faust *0*

3. September 2013 um 10:26

also ich versteh dich total. bei mir war das früher auch so. aber irgendwann habe ich dann einfach viel mehr geld für reisen und andere sachen ausgegeben und habe mir dann einfach nicht mehr so viel kosmetik kaufen können.

anfangs wars sehr schwer aber danach fand ichs eig sehr angenehm. vor allem entdeckt man dann neue möglichkeiten und kombinationen bestehende kosmetik zu verwenden und es wird einem total klar, dass es ABSOLUT NICHT lebensnotwendig ist jedes teil aus jeder mac le haben zu müssen. und seither überlege ich mir wirklich gründlich bevor ich mir etwas neues kaufe, denn denn 20ten highlighter oder den 15ten pinken lidschatten brauche ich dann wirklich nicht

3. September 2013 um 10:27

Effektiv, sinnvoll, vernünftig - aber wer will schon vernünftig sein? ;D

3. September 2013 um 10:29

Ich finde deine Einstellung Bewundernswert. Ich bin genauso wie du Kosmetikkaufsüchtig, könnte man das so nennen? ^^ Du weist was ich meine. Wobei ich den letzten Monaten bei mir auch ein kleiner Wandel stattgefunden hat und zwar kaufe ich wirklich nur noch Kosmetikartikel die ich noch nicht besitze (also Farbenmässig) und versuche beim Kauf auch öfters mal das Hirn einzuschalten, ich kaufe zwar weniger, im Schnitt!!!, aber immernoch viel zu viel vor allem jetzt bei der Herbst-Winter Umstellung. Daher werde ich es dir gleich tun und ebenfalls einen Kosmetikkaufstopp mir auferlegen. Aber nur von September bis Mitte November (den im November-Dezember kommen die schönen Weihnachts und Silvesterlimited edition^^, die würde ich sooo bereuen, wenn ich die nicht haben könnte).

Liebe Grüße und gutes gelingen

3. September 2013 um 10:32

Ich befinde mich "gezwungenermaßen" auch in einem Kaufstopp!
Selbst schuld würde ich sagen...
Vorletztes WE war ich mit meinem Freund in Hamburg und nachdem bei mir der Verstand bei Kryolan/Illamasqua und Burberry vollkommen ausgesetzt hat, habe ich meinem Freund versprochen bis Ende des Jahres keine Schminki mehr zu kaufen!!! *dumdidum*
Ich bin wirklich, wirklich, wirklich guter Dinge es zu schaffen! *tschakaaa*
Und davon ab - er hat ja recht damit, dass ich nichts brauche...
Achtung, Outing: Ich habe bei uns eim Haus ein komplettes Zimmer nur für Schminke, Kosmetik, Make-up, Pfelge...
(Und wenn man das Lager für meinen Shop mit einrechnet, dann sogar 2 *hahahaa*)

So, ich leide mit dir - nur vielleicht (??) etwas länger. *seufz*

*ups* Fast vergessen. Es handelt sich hierbei nicht um meine erste "Kaufverbots-Zeit". Ich habe mir kauffreie Monate schon öfter mal verhängt. Dann aber immer nur begrenzt auf 4 Wochen.
Von: Ich kauf danach die Läden leer! *shoppshoppshopp*
Bis: Hach, so wichtig ist Kosmetik kaufen ja gar nicht... *anguckhinlegweggeh*
War bisher alles dabei!

Viel Erfolg - meine Däumchen sind gedrückt!
Liri

3. September 2013 um 10:34

Ich "faste" jedes Jahr vor Ostern Kosmetik-Shoppen.
Wenn die Zahnpasta oder die Feuchtigkeitscreme leer wird, kaufe ich natürlich neues Zeug. Aber keine Schminke, keine Nagellacke, keine Pflegeprodukte, die man UNBEDINGT testen muss. Nicht einmal Duschgel, wenn zuhause im Schrank noch 5 Stück stehen.
Ohne Quatsch: das ist wirklich hart. Aber man lern sein bereits vorhandenes Zeug besser schätzen und merkt, dass man nicht tot umfällt, wenn man nicht aus jeder LE mindestens ein Teil kauft.
Mein grundsätzliches Einkaufsverhalten bezüglich Kosmetik hat ich dadurch geändert - und ich arbeite an der Quelle! Die neusten LE's packe ich selbst aus und präsentiere sie anderen Süchtigen auf hübschen Aufstellern!
Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!

3. September 2013 um 10:36

ich finde es witzig, dass das heute von dir kommt - ich habe nämlich gestern, in der Badewanne liegend und meine Kosmetiksammlung (die wirklich klein ist im Vergleich zu anderen) angeschaut und beschlossen: im September kaufst du NICHTS! Kein Nagellack, keine Schminksachen, keine Pinsel (die schon gar nicht), kein Duschgel, keine Haarsachen etc. und ich habe NICHT vor, am 1. Oktober alles nachzuholen, was ich im September versäumt hab :) ich hab einfach zu viel, was ich nie aufbrauchen kann, und ich hab die Nase voll von dem Überfluss (das sag ich jetzt, haha). Ich wünsch dir und mir viel Glück dabei!

3. September 2013 um 10:39

Oh bitte laß es. Ihr Blogger und Youtube-Girls seit meine Inspiration. Klar, ich muß nicht jeden Quatsch kaufen aber ich WILL. Mein Kosmetik/Pflege/Tool-Schrank quillt über und manchmal - aber nur manchmal - frage ich mich: wie alt mußt Du werden, um das alles aufzubrauchen? Letztens betrachtete ich meine Lippenstiftsammlung. Alle hübsch aufgereiht in (hust) 16 Reihen. Ich dreht mich um und fragte meinen Mann: Hälst Du mich eigentlich für bekloppt, daß ich so viele Lippenstifte habe? Und mein Herzblatt sagte einen weisen Satz: Eine Frau kann nie genug Lippenstifte haben.
Also ich werde bestimmt nicht auf Entzug gehen. Ich bin gespannt, wie lange Du es durchhälst. Und falls Du nicht weißt, wohin mit Deinen Tuchmasken: Ich nehm sie gern und den Rest auch :-)

Salsa
3. September 2013 um 10:39

Perfekte Frage zum perfekten Posting (ironisch kicher): der Lippenstift ist ne Spitzenfarbe, magst Du verraten welche? Steht Dir super und daher brauchst Du auch keinen neuen übrigens ;-) Du könntest ja ne neue Rubrik aufmachen: Wiederentdeckt oder Mix-n-Match (mach aus zwei alten Farben eine neue oder so), fänd ich eh mal spannend, denn: wieviel Farben des Pantoneuniversums plus Finishes muss man sich kaufen, um glücklich zu sein? Ich drück Dir die Daumen!!

3. September 2013 um 10:40

Oh je. Erst vor kurzem habe ich einen Kaufstopp eingelegt. Das ging so lange gut, bis Frau Shopping wieder ihre Douglas Aktion hatte und ich danach auch noch beim Verkaufsoffenen Sonntag das letzte Mal an Dior Addict Diablotine vorbeigelaufen bin. Jetzt hab ich ihn nämlich gekauft >_> Aber nun muss ich wieder sparen, mein Konto wird es mir danken.
Ausserdem habe ich am Anfang des Jahres versucht, nur einmal im Monat zum DM gehen zu dürfen, nannte das auf dem Blog "Drogerie-Rapport". Funktioniert hat das ganze 3 oder 4 Monate *sigh*
Man kann es nicht leugnen: Kosmetik-Liebhaber sind echt schlimme Junkies!

3. September 2013 um 10:42

Ich muss gestehen, dass allein beim Gedanken daran mein Auge nervös zu zucken beginnt. >_> Und dabei bin ich schon gar nicht soooo schlimm, das hält sich echt noch alles einigermaßen in Grenzen bei mir.

Aber grundsätzlich hast Du total Recht. Ich hab auch langsam mehr, als ich verbrauchen kann (in einigen Fällen - z. B. BB-Cream/MakeUp/etc. - auch deswegen, weil ich immer noch nichts gefunden habe, das wirklich gut ist *rausred*).

3. September 2013 um 10:46

Absolutes Kaufstop habe ich noch nicht ausprobiert und stelle ich mir relativ hart vor. Aber inzwischen habe ich es geschafft, bewusster zu kaufen und zu konsumieren. Nicht mehr jedem neuem Produkt oder neuen LE wie eine Irre hinterher zujagen. Ich kann mich zwischen den 2 Produken nicht entscheiden,... egal ich nehm sie einfach beide!
Natürlich kommt ab und an mal wieder das Konsummonster in mir durch, aber insgesamt hat es sich wirklich schon gebessert und bis auf ein paar Ausnahmen versuche ich recht konsequent zu bleiben. Ich möchte auch gerne immer eine kleine Auswahl bestimmter Produkttypen zuhause haben, dafür wechsel ich auch viel zu gerne und möchte meine Kosmetikleidenschaft nicht völlig untergraben, oder minimalistisch leben. Es geht viel mehr um das bewusste Nutzen eines Produktes, auch mal etwas leer zu machen und anschließend mein endgültiges Urteil zu ziehen. Insgesamt haben sich dadurch meine Bestände auch gut reduziert und ich habe einen recht guten Überblick.

LG

3. September 2013 um 10:47

Ich habe es schon gemacht und das auch überaus erfolgreich :-) Aus geplanten 4-6 Wochen wurden Monate, weil es mich ab einem gewissen Punkt nicht mehr gejuckt hat, bis heute hält es an, ich kaufe nur noch, wenn mir etwas wirklich gefällt und was ich so noch nicht habe.

Sprich: hätte ich Ruby Woo schon besessen, hätte ich RiriWoo nicht gekauft.

Das Problem mit dem Kaufstopp ist folgender: Man ist so daran gewöhnt, ständig neues Zeug zu haben, dass man irgendwann genau wie du merkt, wie überdimensional viel man doch besitzt und welchen Wert das alles eigentlich hat.
Dennoch klopft der Gewohnheitsmann im Hirn ständig an, dass er jetzt gern was Neues hätte, weil er ja immer was neues hat und weil alle anderes das scheinbar auch haben und einem irgendwas entgehen könnte.


Als ich angefangen habe, nur mal zu rechnen, wie viel Geld ich mir täglich ins Gesicht und auf die Nägel schmiere, hat sich mir der Magen zweimal umgedreht.
Nachkäufe (Foundation, Mascara) habe ich mir erlaubt, das war es dann aber auch.

Man darf nur nicht den Fehler machen und den Finger auf das Geld halten so nach dem Motto "das hab ich jetzt nicht ausgegeben, aber wenn ich wieder darf..."
Man hat doch eigentlich immer irgendwas auf der Wunschliste, Kameraobjektive, Klamotten, mal eine teurere Handtasche... das sind auch Dinge, die ich mir von dem eingesparten Geld geleistet habe.
Unter anderem schönes neues Geschirr und anderer Haushaltskram, für den ich sonst immer zu geizig war...

Ich fühle mich auf jeden Fall ohne den Megakonsum viel wohler, geliebte Teile werden auch wirklich benutzt und nicht nur ab und zu ausgepackt, weil man zwischen dem ganzen neuen Kram kaum Zeit hat, sie regelmäßig zu tragen.
Kosmetik sammeln schön und gut, aber am Ende des Tages ist vieles davon eben doch verderblich und landet irgendwann ein oder zweimal benutzt im Müll und davon habe ich im Prinzip nichts außer ein leeres Konto.

Meine Sammlung baue ich mittlerweile nicht mehr darauf auf, was ich gerade jetzt unfassbar toll finde, sondern darauf, was ich noch nicht habe und wie verlässlich das Produkt ist. Sprich: wenn ich weiß, dass ich mit Mac Lippenstiften besser klar komme, dann kaufe ich mir den knallpinken von Mac, ich muss nicht auch noch den ähnlichen oder gar komplett farbgleichen von Dior haben.

Ich bin damit zufriedener und aus einem Kaufstopp wurde bei mir ein deutlich bewussteres Kaufverhalten. Im Moment hab ich ja Blogpause, aber sobald die vorbei ist, werde ich darauf achten, dass mein Kaufverhalten nicht wieder in die Abwärtsspirale gerät.

Ich bin generell der Meinung, dass man Kosmetikleidenschaft und Sammelleidenschaft differenzieren muss. Nur weil man Make Up und alles unglaublich mag, muss man nicht gleich Berge davon horten, benutzen und Spaß haben sollte im Vordergrund stehen, nicht das pure besitzen.

Nicht umsonst hat man bei vielen Bloggern oder Youtubern nur noch den Eindruck, dass es nicht mehr um das Produkt an sich geht, sondern nur noch um "ich hab Mac, Chanel, Dior und die gleichen Farben nochmal von Catrice, Essence und P2. Nebenbei hab ich meine Mac Farben auch nochmal von Dior, weil die Qualität da auch so toll ist blah blah blah"
Der Fokus ist durch den Megakonsum einiger Blogger und Youtuber teilweise schon stark auf den Besitz verrutscht, dabei sollte eher das, was man damit macht und was die Produkte wirklich leisten, im Vordergrund stehen. Ich bin es jedenfalls leid, überall nur noch Hauls statt Tutorials und brauchbare Reviews zu sehen


Laurie
3. September 2013 um 10:47

Gute Idee! Ich mach mit! :)

3. September 2013 um 10:52

Es kommt immer darauf an, um welche LEs es geht und ob ich verzichten kann :D

3. September 2013 um 10:55

Ich denke momentan auch über ein paar Änderungen nach. Eigentlich wird mir ja beim Anblick meiner prall gefüllten Schublade warm ums Herz..jedoch auch ein bisschen wehmütig :D Ich besitze nicht annähernd soviel wie du Jetti, aber doch fülle ich eine ziemlich große Ikea-Kommoden-Schublade komplett aus. Eigentlich finde ich die Blicke meiner Freundinnen immer ganz unterhaltsam, wenn sie das sehen aber dann kommt immer gleich die Frage: Benutzt du das alles?

Und tatsächlich benutze ich wirklich nur einen Bruchteil wirklich wirklich oft, da ich mich jeden Tag anders schminke. Alte Schätze, die qualitativ nicht mehr so ganz mithalten können bekommen nicht mehr die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt- und es ist peinlich das zu sagen: aber das tut mir als Kosmetik-Mama im Herzen weh :D Ich habe sogar extra eine Kosmetik-Friedhof Schublade angelegt, um nicht benutze Dinge nur nicht wegwerfen zu müssen.

Krank das alles! :D
Liebe Grüße und viel Erfolg bei deinem kalten Entzug ♥
Jo

3. September 2013 um 10:58

Kaufstopp? Ich stehe dem eher kritisch gegenüber. Natürlich hab ichs auch schon mal versucht und sogar durchgehalten, aber eine langfristige Änderung meines Konsumverhaltens hat es nicht herbeigeführt. Und nur das ist es ja, was wirklich auf lange Sicht etwas bringt und den überquillenden Schubladen und aus allen Nähten platzenden Regalen und dem schon fast von der Wand brechenden Halterung in der Dusche entgegenwirkt.
Von "Notwendigkeiten" sprechen wir ja immer gern, aber mal ehrlich: Notwendig ist in Sachen Kosmetik nichts. Wir können auch ohne, was uns schminkfaule Urlaube oder Gammeltage immer wieder zeigen. Wir wollen nur nicht ;)
Und das ist ja auch völlig legitim. Aber manchmal artet es ja schon ein wenig aus und wenn man als Schminkuschi dann den Punkt erreicht hat und angesichts seiner Sammlung selbst entsetzt oder von Platzmangel und übervollen Boxen und Schubladen genervt ist, ist es halt mal Zeit, an der Reißleine zu ziehen. Doch ein Kaufstopp bringt meiner Meinung nach nichts, wenn man nicht dazu bereit ist, sein Konsumverhalten insgesamt zu ändern. Während des selbst auferlegten Martyriums Nägel kauend in einer dunklen Ecke des Schminkzimmers zu sitzen und angesichts von dm- und Douglasfilialen in kalten Schweiß auszubrechen und jede Drogerie und Parfümerie zu meiden, damit man nicht in Versuchung geführt wird - das bringt nichts
und führt nur zu noch ungezähmteren Kauforgien nach dem Kaufstopp.
Das einzige, was mir wirklich etwas gebracht hat: Auf die Stimmer der Vernunft hören. (Urgs) Ja, das klingt erst mal blöd. Aber es bringt nunmal wirklich etwas, wenn wir dieser kleinen Stimme erlauben, auch mal etwas lauter zu brüllen.
Vor meinem letzten Kaufstopp habe ich mir alle kommenden LEs angeschaut, die in dieser Zeit erscheinen sollten und überlegte ganz genau, ohne welche Dinge ich todunglücklich mein Leben weiterleben müsste und wegen denen ich nie wieder froh würde, wenn ich sie wirlich verpasse. Und Hand aufs Herz: Ein Weiterleben war auch ohne möglich. Natürlich habe ich mit den Zähnen geknirscht, sobald ich Blogposts darüber gelesen habe. Aber nach einiger Zeit waren die Sachen auch wieder aus dem Dashboard verschwunden und damit dann auch die Reue darüber, dass ich diese Dinge nicht gekauft habe.
Außerdem habe ich mich am Anfang des Kaufstopps hingesetzt und eine kleine Inventur meiner Sachen gemacht. Ich habe aussortiert und meine Sammlung aktiv dezimiert statt durch den Kaufstopp nur ein weiteres Anwachsen zu vermeiden. Ich mied auch keine Drogerien und einschlägigen Internetseiten. Aber ich stellte mich vor die Theken oder die Webseiten und überlegte, ob ich nicht etwas ähnliches schon habe und hörte ganz tief in mich hinein, ob mir die Farbe oder die Textur wirklich gefällt, statt sie impulsiv einfach zur Kasse zu tragen. Und Überraschung: Danach konnte ich dem angeschwärmten Produkt meistens ohne große Reue den Rücken zuwenden. Was mir trotzdem noch gefiel habe ich mir tatsächlich aufgeschrieben. Über diese Wunschliste schaute ich dann immer wieder drüber und überlegte immer wieder aus Neue, ob ich die Sachen wirklich möchte. Ich strich dann auch einzelne Punkte und am Ende blieben nur wenige Produkte, die ich nicht nur um des Habens willen wollte, sondern die ich mir wirklich wünschte und dann auch kaufte.
Was mir auch half, war mir Aufbrauchziele zu setzen. Ich hatte auch sehr viele Gesichtsmasken angesammelt und nahm mir vor, jede Woche am Dienstagabend eine Maske auszuprobieren. Außerdem stellte ich mir Duschgels und Bodylotions bereit, die ich aufbrauchen wollte. Raus aus dem Schrank und den Schubladen und ab in Sichtweite damit! Und es half tatsächlich :)

Ich mache mittlerweile keine Kaufstopps mehr und kann sagen, dass sich mein Kaufverhalten einfach geändert hat. Ich bin wirklich vernünftiger geworden, auch wenn das vielleicht jetzt altbacken klingt. Aber ein klein wenig Distanz zu dem aöötäglichen Beautywahnsinn, dem wir uns so aussetzen, hilft wirklich viel.

3. September 2013 um 11:02

Liebe Jetti,
ich habe auch momentan ein Kaufverbot. Vom 24.07. - 24.12. und mir geht es gut damit.
Vielleicht magst du ja mal in den kurzen Beitrag von mir reinlesen
Hier der Link dazu: http://www.mikalicious.de/aboutme2/45-seelenstriptease

LG
Dominika

3. September 2013 um 11:08

Ich finde deine Idee eigentlich ganz gut - denn auch ich frage mich immer und immer wieder, was eigentliuch mit all den Produkten werden soll, die ich eigentlich noch kaum benutzt habe... ich habe noch nie einen wirklichen "Kaufstopp" eingelegt, gehe aber mit viel mehr Bedacht an die ganze Sache ran und frage mich vor jedem Kauf, ob ich es denn wirklich brauche, oder es nicht sogar schon kaum benutzt in den Tiefen meines Schrankes rumliegen könnte. Meist lege ich die Produkte dann auch guten Gewissens wieder zurück und vermisse sie komischer Weise nicht einmal! ;) Ich frage mich auch oft bei einigen Bloggern, wo sie ihr ganzes Zeug lassen und wann sie das überhaupt benutzen und ob Make Up eigentlich auch ein Verfallsdatum hat? O.o
Liebste Grüße!

TheFashionvictim67
3. September 2013 um 11:14

Hallo Jettie!
Musst du so eine Frage stellen? Danke, mein extrem schlechtes Gewissen und mein leeres Sparschwein hast du mir hiermit wieder in Erinnerung gerufen!
Ich glaube das ich in den letzten 2 Monaten (und ich war weder im Urlaub noch im Ausland)ein "wenig" (nein sehr) Kosmetitechnisch über die Stränge geschlagen habe, aber die Sommerkollektionen namenhafter Hersteller waren einfach zu schön.
Und Oh Graus, die Herbstkollektionen gefallen mir auch schon wieder so gut.

Manchmal glaube ich das sich alle verfügbaren Gehirnwindungen in meinem Kopf sowas von verknoten wenn ich schöne Produkte sehe, da setzt einfach die Vernunft aus!

Viel Erfolg bei deinem Kaufstop
und unvernünftige Grüße

3. September 2013 um 11:16

Nun, ich sag's mal so: am Ende des Lebens kann man eh nichts mitnehmen.
Weder Schminke, noch das Geld, das man dafür ausgibt. :)
Die Frage ist also eher, ob man sich noch wohlfühlt, und wenn nicht, dann sollte man etwas ändern.
Ich wünsche dir viel Erfolg!

3. September 2013 um 11:18

So ein Kaufstopp hatte ich auch mal eingelegt, und seitdem ist meine kleine "Haben-Muss" Stimme deutlich zurückgegangen. Mir hat es wirklich sehr geholfen, da ich irgendwann viel zu viel Geld ausgegeben habe...

Schlimm war es auch mit Pflegeprodukten. Also habe ich alle nach Grüppchen sortiert fotografiert, eine Collage gebastelt, auf der alle aufzubrauchenden Produkte zu sehen waren und mir diese Collage in den Kleiderschrank gehängt. Solange bis nicht alle Sachen aus einer Gruppe aufgebraucht waren, durfte ich mir nichts neues kaufen. Immer wenn ein Produkt leer war, durfte man das durchstreichen und da hat man sich dann immer gefreut wie ein Schnitzel :D

Das hat zwar sehr lange gedauert, aber wirklich gut funktioniert. Nur zu empfehlen.

Alles Liebe,
Fräulein Honig
www.honigwelten.blogspot.com

3. September 2013 um 11:22

Ich habe mir schon länger einen Kaufstopp verschrieben was Bodylotions und Duschgele betrifft!! Mein Freund und ich sind jetzt konsequent am Leermachen und ich freue mich schon auf Tag X an dem ich mir dann die Nivea In Dusch Bodylotion kaufen 'darf'. Dann habe ich sozusagen 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen xD bei Kosmetik denke ich ziemlich rationell. Ich habe nur ein Puder, eine Foundation und drei Rouges. Das reicht mir sogar :D Von zu viel bekomme ich schlechte Laune, ich brauche den Überblick

3. September 2013 um 11:25

Hallöchen :-)
Angefangen als Beautyblogger, kenne ich das Phänomen natürlich ganz genau. Ich erinnere mich an Einkäufe beim MAC-Counter, daheim habe ich dann unter Tränen versprochen, dass ich das Quad wieder zurückbringe, weil ich eingesehen habe, dass es Verschwendung ist über 40 Euro für Lidschatten auszugeben, den ich vielleicht dreimal im Leben benutzen werde, weil ich tausend ähnliche besitze.Irgendwann kam bei mir die Einsicht, und die war nicht aufgezwungen, dass es einfach zuviel ist. Ich war kosmetikmüde geworden. Ich habe radikal aussortiert und wirklich nur meine Schätze behalten. Im Endeffekt sieht es NIEMAND, ob der Lidschatten nun von Chanel oder Catrice ist. Klar, ich habe immernoch mehr als genug, bin immernoch ein Lippenstiftjunkie, kaufe aber vor allem High End viel bewusster, als zu der Zeit in der ich noch darüber gebloggt habe. Jetzt blogge ich über Klamotten, das ist auch nicht billiger :D

Ab und zu packt mich der Rappel, eine LE, eine neue Kollektion von Dior oder Chanel, und ich habe wieder dieses "ICH MUSS ES HABEN" aber mittlerweile kaufe ich nicht mehr sofort und wäge genau ab, ob ich ähnliches oder gleichwertiges habe.

Ganzschön erwachsen, wa? :D

liebe Grüße

Elli

3. September 2013 um 11:30

Erstmal vorweg: deine Bilder sind der Hammer! :D

Kaufstopp? Na dann drück ich dir mal die Daumen! Ich hoffe du hältst uns auf dem Laufenden.

Ich bin zu dem Schluss gelangt dass -du darfst nicht- bei mir nicht funktioniert (da scheitere ich schon beim Essen, bei Kosmetik versuch ich das lieber gar nicht erst) um ich mir zur Reduzierung was anderes einfallen lassen muss.

Bin dann zufällig über diesen Blogeintrag http://kosmetikmord.blogspot.co.at/2013/06/project-n-empty-pan-reloaded.html gestolpert und hab beschlossen das für mich zu adaptieren. Im Prinzip funktioniert das so: für fünf geleerte Produkte darf ein neues einziehen, Sachen die ich nur in einfacher Ausführung habe und für sinnvoll erachte dürfen 1:1 ersetzt werden. Die etwas ausführlichere Beschreibung findest du, sofern Interesse besteht, hier http://malachitenails.blogspot.co.at/2013/08/aufgebraucht-juli-2013-und-jede-menge.html

Nach zwei Monaten kann ich sagen dass ich damit ganz glücklich bin, einerseits reduziere ich so meine Sammlung mit einer Art Belohnungssystem, andererseits habe ich nicht das Gefühl etwas zu verpassen oder nicht zu dürfen.

Liebe Grüße,
malachite

Anonym
3. September 2013 um 11:35

Es ist sicherlich nicht verkehrt, etwas bewusster einzukaufen. Ganz darauf verzichten ist vielleicht kontraproduktiv, weil man dann - wie Du schon sagst - noch viel geiler wird :D Aber, mir ist es so ergangen, dass mir irgendwann auch einfach langweilig wurde, die Läden abzuklappern etc. Man sagt doch immer, der Konditor mag keine Süssigkeiten mehr sehen, ergeht es Euch nicht ähnlich? Seid ihr nicht phasenweise einfach übersättigt, insbesondere wenn Produkte mit horrenden Werbeversprechungen angeboten werden, dass einem nur noch zum Lachen zumute ist?
Maria

3. September 2013 um 11:35

Ich habe das während der Fastenzeit 2013 sechs Wochen lang gemacht und fand's überhaupt nicht schlimm! Ich habe und hatte genug Kram zu Hause, die LEs in der Drogerie jucken mich eh schon lange nicht mehr und ich bin danach nicht geplatzt, losgerannt und habe das ganze Geld verschleudert, sondern hab danach ganz normal, vielleicht sogar weniger, geshoppt! Bei dir kommt ja noch hinzu, dass du sicherlich während deines Kaufstopps den einen oder anderen oder auch ein paar mehr PR Samples zugeschickt bekommen wirst... und so lässt sich ein Kaufstopp doch ganz gut ertragen, oder!? :D

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es dir ergeht!

3. September 2013 um 11:56

Ich habe mir kein Kaufverbot auferlegt, ich hatte einfach irgendwann das Gefühl, dass es mir ur leid tut, tausende Nagellacke zu haben, aber keine Zeit und Möglichkeit, alle zu tragen. Deshalb habe ich alles ausgeräumt, in Kisten gepackt und greife jeden Tag in die Kiste, und was gezogen wird, wird getragen (manchmal etwas abgeschwächt, weil passender Glitzer gesucht werden muss!).
Dass das mit Make-Up nicht so gut geht, ist mir klar, aber ich hatte bei all den Lippenstiften etc die ich habe, irgendwann ebenso das Gefühl gehabt, dass es mit zu viel ist. In den letzten Monaten habe ich mir einen Kajal und ein Blush gekauft. Beide habe ich furchtbar gerne und trage ich die ganze Zeit, aber ich habe auch gut und lange drüber nachgedacht :) klingt jetzt alles super vernünftig, ist aber mehr reaktiv als proaktiv :)

Anonym
3. September 2013 um 12:04

Grundsätzlich eine gute Idee. Tatsächlich habe ich mir schon ein paarmal Gedanken zu dem Thema gemacht (auch wenn meine Sammlung wohl nicht ganz an deine reicht... :-) )
Meine Variante lautet aber, ein Kosmetikteil pro Monat, dass nichts mit Routine (Wattepads, Reinigungskram etc.)zu tun hat. Ich kaufe seither viel bewusster, recherchiere vorher und freu mich dann wie Bolle, wenn ich DIESES Teil habe (diesen Monat der Essie Bahama Mama). Ich denke die Gefahr eines akuten Extremkaufs nach der Enthaltung minimiert sich so um ein Vielfaches. Mit der Kleidung halte ich es übrigens genauso ein Teil pro Monat zu benötigten Basics. Erstaunlicherweise hat sich mein Kleiderschrank seither vor allem was die Qualität angeht maximiert. Und noch viel erstaunlicher ist, dass es gar nicht so schwer ist.

Anonym
3. September 2013 um 12:25

Mache ich zurzeit noch immer (ein paar Monaten waren unbewusst). Aber es hat nichts damit zu tun, dass ich zu viel habe.
Ich habe sogar mal Geld und könnte mir endlich das ein oder andere leisten, was ich die letzten Monate immer in den Warenkorb geklickt hatte... Aber es reizt mich grad nicht so sehr. Die Frage ist halt 'Brauche ich es jetzt schon?? Es ist ja nicht limitiert!'
Es kotzt mich sogar an, wenn ich mir manche Sachen ansehe. Was habe ich mir damals nur beim Kauf gedacht?!
Vorher hatte ich diesen Kaufstopp auch gemacht, aber danach zogen ja all die ungeliebten Käufe bei mir ein...
Ich denke, es ist wie mit dem Entzug. Anfangs schlimm, aber nach einigen Tagen/Wochen fühlst du dich gut. Du hast das Schlimmste überstanden. Und vielleicht, weißt/realisierst du auch, was du wirklich-wirklich magst, was dein 'Stil' ausmacht und worauf du verzichten kannst. Bei mir ist es zumindest so.

Um so einen Kaufstopp erfolgreich zu meistern, sollte man am Besten wenig Geld haben. xD

3. September 2013 um 12:32

Versucht ja. Ich habe es auch glaube ich durchgehalten, aber das ist schon länger her. Wenn ich mir sowas vornehme, brauche ich unbedingt einen genau festgelegten Zeitrahmen, sonst wird das nichts. Aktuell achte ich wieder mehr darauf, weniger zu kaufen (Urlaub steht an), verbiete mir aber nichts. Ich denke, wenn man ein tolles Ziel vor Augen hat, wie damals mein NYC Urlaub, dann fällt einem das Kaufverbot viel leichter. Aber mittlerweile hat sich das bei mir eh gebessert, da mich die Drogerie zurzeit eher kalt lässt. Dann lieber mal ab und zu ein High End Produkt! Ich versuche mittlerweile auch immer, erst ein paar Tage zu warten, bevor ich mir ein Produkt kaufe. Wenn die erste Euphorie abgekühlt ist kann man schon viel rationaler denken. Über meine Hakuhodo Pinsel habe ich zum Beispiel ein halbes Jahr lang gegrübelt, ob ich sie denn "brauche".

3. September 2013 um 12:35

Ich kaufe inzwischen fast gar keine dekorative Kosmetik mehr, ich hab dieses Jahr noch keinen Blush, keinen Lidschatten und keinen Lippenstift gekauft. Das kam einfach irgendwann von alleine. Ich war einfach dermaßen genervt von dem ganzen Zeug was ich auch noch viel zu selten benutze, dass ich beschlossen habe da nix neues mehr zu kaufen und es fällt mir auch überhaupt nicht schwer.

Nur bei Nagellacken habe ich einige gekauft, dafür sortiere ich aber Nagellacke auch aus wenn ich beim ersten Tragen merke das mir die Farbe doch nicht 100% zusagt und verkaufe oder verschenke sie.

Bei Pflege fällt es mir schwerer mich da zurück zu halten, aber ich habe mir ein monatliches Limit gesetzt, da überlege ich mir ob ich jetzt diese oder jene Creme wirklich haben muss oder ob ich nicht noch einen Monat warte, weil noch genug zu Hause ist, damit klappt es ganz gut.

Ich bin auch inzwischen Gott sei dank viel weniger anfixbar was LE's betrifft, die meisten langweilen mich inzwischen nur noch.

3. September 2013 um 12:40

Ich hatte zwar keinen offiziellen Kaufstopp, aber laaaange auf den Kosmetikrausch verzichtet, da es mich einfach nicht mehr so geflasht hat wie früher. Es war einfach eine Zeit, in der ich mich nicht großartig mit Schminke beschäftigen wollte und auch nichts gekauft habe.

Ich denke, ein aufgezwängter Kaufstopp ist keine so gute Lösung. Wenn man wirklich den "Drang" hat, Kosmetik zu kaufen und dann noch regelmäßig Blogs liest oder im Internet die neuesten LEs verfolgt, in denen dann DIE tollsten Must-Have-Produkte angepriesen werden, dann ist das ja wie Folter. ^^ Und wenn der Kaufstopp dann vorbei ist, dann wird erst einmal das letzte Must-Have verzweifelt überall gesucht, bis man es zu einem überteuerten Preis doch noch sein Eigen nennen kann. HA! Kaufstopp doch irgendwie überlistet! :D

Es kann natürlich auch sein, dass man durch den selbst auferlegten Kaufstopp auch weniger Lust auf Kosmetik bekommt und tatsächlich nicht mehr so viel shoppt und eher den Produkten, die man zuhause hat, mehr Beachtung schenkt.
Mir wäre allerdings das "Risiko" zu groß, nach dem Kaufstopp einfach ohne Sinn und Verstand dem Wahn zu verfallen. :D

Ich hab es persönlich auch so geschafft, dass ich nicht mehr ALLES haben MUSS und nicht jeder LE hinterher laufe oder jedes angepriesene Produkt kaufen muss. Ich denke, es muss einfach *klick* machen im Kopf, um das eigene Kaufverhalten zu ändern. Ein Kaufstopp bringt da eher Nachteile, wie ich finde.

3. September 2013 um 13:17

Ich habe mich auch dazu zwingen müssen nichts mehr zu kaufen. Seit nun 3 Monaten kaufe ich wirklich nur noch Dinge, die aufgebraucht wurden und von denen kein Back-up existiert.
Bei Pflege ist es mir direkt leicht gefallen, denn da hat mich mein Vorrat schon belastet. Bei der Schminke war es zunächst schwieriger. Dort traten schon erste Entzugserscheinungen auf.
Aber ich bin eben einfach nicht mehr in Drogerien/Parfümerien gegangen und ich sehe mich jetzt als "geheilt".
Ich habe keine Lust mehr was zu kaufen, denn ich vermisse nix. Ich habe doch alles in zig-facher Ausführung zu Hause....
Es ist sogar soweit gekommen, dass ich Schminke verkauft und verschenkt habe. Das war für mich vor ein paar Monaten noch undenkbar.

Ich fühle mich auf jeden Fall besser seit dem Kaufverbot. Zumal es für mich jetzt gar kein "Verbot" mehr ist. Sollte ich dennoch mal die Lust verspüren etwas zu kaufen, dann tue ich es auch. Ich weiss, dass es bei mir nie mehr ausufern würde. Die Zeit ist vorbei!

3. September 2013 um 13:27

Super Post, freue mich Deinen Blog entdeckt zu haben! Ich find das eine tolle Idee. In der Zeit kann man sich überlegen was man wirklich haben möchte und gebrauchen könnte, anstatt impulsiv immer zu kaufen :-)

Kate
Kateberlinsays.blogspot.de

Seray
3. September 2013 um 13:33

Durch einen Sprungbeinbruch war ich die letzten 6 Wochen mehr oder minder gezwungen weniger zu kaufen und 2 Wochen werde ich bestimmt auch noch durchhalten müssen aber ich hechel jetzt schon innerlich, weil ich mich auf meinen Trip zum dm meines Vertrauens freue. Mittlerweile hab ich ja raus, welche Farben ich brauche und tatsächlich nutze und damit hat sich das "sinnlose" Einkaufen schon von alleine reguliert!

LG
Seray

3. September 2013 um 13:53

Kaufstopp - vielleicht bald Unwort des Jahres :P?! Ich finde den Gedanken gut, wenn man danach sich dann nicht alles auf einmal kauft. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, bei mir hat der LE Wahn von selbst abgenommen, genauso wie meine Sammlung irgendwann einfach zu viel war. Seitdem versuche ich brav auszusortieren und nicht zu viel zu kaufen.

3. September 2013 um 14:00

die idee an sich ist gut... ich bin ja nun nicht so ne schmink-uschi, aber reduzierung schadet niemandem. da kann man mal rausfinden, ob das jagen&erlegen nicht wichtiger als das benutzen ist... mangel gibt es nicht und deine anderen schätzchen freuen sich, wenn sie mal benutzt werden.
wie genau du diese "ruhephase" gestaltest (länge, "verbot" wofür genau etc), kannst du ja am besten mit dir selbst ausmachen... du kennst dich :)
ich fand "wartephasen" für bewusste kaufentscheidungen gut... sehen, antatschen, aber nicht sofort mitnehmen - drüber nachdenken, kaufentscheidung "abgekühlt" treffen :)

nuja... ich mag deine fotos... die nina-hagen-gedächtnis-schnute ist schick!

3. September 2013 um 14:05

Ein schöner und so wahrer Post! Ich habe auch gerade im Juni/Juli unglaublich viel gekauft und mich einfach nur noch übersättigt gefühlt. Überall liegt noch was, was geswatcht, fotografiert und vor allem BENUTZT werden will. Und ich traue mich gar nicht, diese Produkte zu zählen, da ich weiß, dass es viel zu viele sind.
Und während der Zeit habe ich auch etwas den Spaß an der Schminke verloren. Es war einfach zu viel, quillte (und quillt immer noch) aus jeder Ecke, in jedem Zimmer fliegt irgendwas rum und es geht mir nur noch auf die Nerven.
Deshalb bin ich seit Mitte Juli im selbstauferlegten Kaufstopp und merke, dass mir das richtig gut tut. Mein Haben-Wollen-Gefühl ist oft schneller weg als gedacht und insgesamt gibt es derzeit kein einziges Produkt, dessen Nicht-Kauf ich bereuen würde.
Stattdessen versuche ich mich durch alte und neue Dinge endlich mal durchzupinseln, Produkte zu leeren und für Ordnung zu sorgen. Ist schwerer als gedacht, aber es funktioniert.

Deshalb mein Fazit: Kaufstopp ist doch wesentlich sinnvoller und wohltuender als ich am Anfang gedacht hätte ;) Vorausgesetzt, man macht es wirklich freiwillig und aus Übersättigung heraus und staut nicht alle Begierde künstlich auf. Denn das kann ja nur schiefgehen...


Achso und zum monetären Aspekt: Ich dachte ja, ich würde es total merken, aber stattdessen haben diverse Pizzaliefeanten in den vergangenen 1,5 Monaten so viel Kohle von mir gesehen wie in den letzten Jahren nicht mehr :D Gespart hab ich also nix, konnte mir dafür aber andere Sachen gönnen.


Liebe Grüße

3. September 2013 um 14:09

Für mich ist das ganz ehrlich Blödsinn!
Das Wort Kaufstopp initiiert ja bereits, dass nach beendeter "Frist" das Kaufen wieder weitergeht.

Gehen wir doch mal davon aus, dass man in dieser Hinsicht durchaus von einer Sucht sprechen kann: Wenn der Kopf nicht bereit ist, sich beim Kaufverhalten umzupolen, wird ein Kaufstopp-Projekt langfristig nichts bringen.
Ich hab das selbst erlebt, dass sich in meinem Kopf irgendwann ein Schalter umgelegt hat. Als Konsequenz davon kaufe ich so gut wie gar nichts mehr aus Drogerie-LE's, von den höherpreisigen Marken kaufe ich nur dann, wenn ich überzeugt bin, dass ich den Kauf des Produktes nicht bereuen werde.
Was hat es denn für einen Sinn, jetzt auf ein Produkt zu verzichten, das man gerne haben möchte, um nach Abschluss des Kaufstopps irgendwelchen Sch**ss zu kaufen, den man wirklich nicht braucht. Also abschliessend: vom Kaufstopp allein wird sich das nicht regulieren, da muss man mit Kopf und Herz dabei sein ;)

3. September 2013 um 14:21

Ich nehm mir immer wieder vor, nicht unnötig Geld für Kosmetik auszugeben *hust* Aber so richtig dran halten kann ich mich nicht wirklich :/
Aber es ist schon ziemlich sinnvoll, sich ein Kaufstop aufzuerlegen! Hab nämlich vor meine Produkte, die ich bisher so angesammelt habe, aufzubrauchen, ehe ich mir was neues hole. *hust* Tschaka! Fighting! Schaffen wa!

Mone
3. September 2013 um 14:24

Oh Jettie, vielleicht hast du die Macht, mir irgendwie ein Vorbild zu sein, damit ich mich auch mal zusammenreiße. Ich gehöre definitiv zu denen, die "darüber möchte ich nicht reden" angeklickt haben. Bei Mac LEs bin ich irgendwie machtlos, dabei werde ich noch als Omma mit magentafarbenem Mac-Lippenstift versorgt sein. Jetzt grad will die Indulge LE nicht online gehen und das macht mich schon fuchsig, total schlimm. Objektiv betrachtet ist das alles natürlich schwachsinnig und für das ganze in den drölfzigsten und einunddrölfzigsten Lippenstift investierte Geld hätte ich ruck zuck nen Urlaub beisammen. Hinzu kommen Klamotten, da bin ich auch eher die Viel-Käuferin und ein 10-Euro-Shirt bei H&M ist ja schnell gekauft - teurere Sachen wähle ich bewusster und trage sie auch länger.
Kurzum, ich fände es wirklich schön, wenn du ab und an von deiner Versuchsreihe berichten und deine Erkenntnisse mit uns teilen würdest!

3. September 2013 um 14:27

Ich habe viel nach dem Prinzip der "Wochenboxen" gearbeitet, wenn ich noch unangeteste Produkte endlich benutzen wollte. Da packt man alles in eine Kiste, was man braucht und benutzen will und nimmt NUR das.
Hat erzieherischen Wert. Ich bin aber auch rigoros vorgegangen und benutze nun wirklich ALLES, das ich habe.
Kaufstopp habe ich allerdings derzeit auch, da ich Geld für meinen Urlaub sparen will (um dort einzukaufen haha.. soviel zu deiner Staudamm-Theorie)

Es gibt nichts limitiertes, das undupe-bar ist.. aber ich bereue es doch manchmal, mir gewisse Dinge verkniffen zu haben. Vor allem bei MAC LEs..

Christiane
3. September 2013 um 14:36

Hey, ich befinde mich gerade in der gleichen Situation, ich habe (was man eigentlich nicht machen sollte) zusammengerechnet, was ich alleine in den letzten 12 Monaten für Nagellack ausgegeben habe- und war geschockt!!! Ich möchte in der nächsten Zeit auch die Regale mit der Dekorative Kosmetik meiden und sparen....doch das Problem ist, jetzt kreisen meine Gedanken nur darum was ich mit den Geld gesparten Vermögen dann machen kann? Neu Schuhe oder eine Handtasche? Oder doch endlich die Kette von Tiffany die ich mir schon so lange wünsche?

Ich glaube man gibt das Geld am Ende doch wieder aus, jedoch steht für mich fest, dass ich an langersehnten UGG Boots oder an einem Schmuckstück länger Freude habe werden als an der 200sten Flasche Nagellack in einem Farbton den ich eh schon mind. 40 mal im Regal habe.

Naja, noch habe ich den Benefit Counter oder das OPI Regal gemieden, wer weiß vielleicht werde ich doch noch schwach.....dir wünsche ich aber Durchhaltevermögen!

3. September 2013 um 14:47

Ein sehr sehr schöner Post den du da verfasst hast - und du sprichst damit sicherlich vielen Mädels aus der Seele. Ich muss zugeben, dass ich früher auch viel viel mehr gekauft habe (jedoch habe ich immer schon sehr wenig High-End-Produkte gekauft) - somit haben sich die Ausgaben noch in Grenzen gehalten. Heute ist es so, dass ich viele Produkte gefunden habe, die ich einfach so gerne mag, dass ich sie immer und immer wieder kaufe und gar nichts mehr anderes ausprobiere. Und natürlich habe ich , wie alle von uns, noch einen sehr vollen Schrank mit Produkten die ich (IRGENDWANN) noch aufbrauchen möchte und werde. Neu kaufen tue ich wirklich nur noch etwas wenn es mich 100% überzeugt - darunter sehr wenig dekorative Kosmetik. Meist dann doch ein Duschgel oder ein Bodylotion. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich ein "Limitiert" doch noch sehr reizt immer und ich Probeschnuppern oder swatchen muss!

3. September 2013 um 15:05

ich fand so einen aufgesetzten kaufstop immer blöd. ich habe meine phasen in denen ich übersättigt bin. von zu vielen LEs, zu viel gekauftem in kurzer zeit, was auch immer. und dann habe ich einfach kein bedürfnis etwas zu kaufen. und das geht auch wieder vorbei. ich sah nie die notwendigkeit da hart durchgreifen zu müssen, mir selbst gegenüber.
allerdings weiß ich nicht in wie weit es euch großen kosmetik bloggern wirklich geht mit dem druck immer das neuste vorstellen zu müssen. ich versuche nicht euch da nachzueifern und hab mir also diesen druck nie auferlegt.

ich habe manchmal den eindruck, dass so ein offizieller kaufstop mehr eine entschuldigung von einigen bloggern ist. gegenüber der "community" und der blogger-konkurrenz. also quasi ein attest das einem erlaubt mal kurz auszusteigen auf dem konsumstrom ohne direkt weg vom fenster zu sein.
aber vlt ist es auch für viele die einzige art an einer mac le vorbei zu kommen.

Anonym
3. September 2013 um 15:07

Da ich persönlich mit Kaufverboten (egal, um welche Produktgruppe es ging) schlechte Erfahrungen gemacht habe (letztendlich hab ich dann doch wieder mehr gekauft als ich ohne Kaufstopp gekauft hätte, denn man möchte sich ja dafür "belohnen", dass man durchgehalten hat... *augenroll*), hier mal ein Tipp, der mir über die Jahre dann doch nach und nach geholfen hat, mein Kaufverhalten zu ändern bzw. ein bisschen zu normalisieren:
Schreib Dir einfach mal auf, was Du so über den Monat neu dazukaufst und was Du im Gegenzug aufgebraucht hast. Wenn man das ein paar Monate lang konsequent macht, öffnet einem das ganz schön die Augen und hilft, sein Kaufverhalten generell so nach und nach zu verändern.
Hat jedenfalls bei mir geklappt.

Ich drücke Dir die Daumen und bin gespannt, was Du weiter zu diesem Thema berichten wirst. :-)

LG Papyra

3. September 2013 um 15:32

Gerade als Beautyblogger wird man ja quasi dazu genötigt immer zu KAUFEN. Womit soll man sonst seine Blogposts füllen?! Die Leser interessieren sich ja nicht für alte, ausgelistet und aus der Mode gekommenen Produkte... so erging es mir zu Beginn meiner "Bloggerkarriere". Ich habe vieles gekauft um es den Lesern zu präsentieren. Dabei war meine Geldbörsenvernunft oft weggesperrt und konnte rumjammern wie sie wollte. Mein Hirn war auf "Kaufen, Kaufen, Kaufen" getrimmt.

Diese Strategie hat mich aber auf längere Zeit nicht glücklich gemacht. Ich habe zwar fleißig gepostet und manche Produkte auch sehr geschätzt aber jetzt verstaubt vieles in der Schublade und wird wohl nie wieder das Tageslicht sehen. Ich bin von dem irrsinnigen KAUFEN abgekommen und schreibe jetzt nach dem Motto "Bewusst kaufen und genießen". Was für mich auch ein Schritt weg von der Drogerie (da kauft man ja eh schnell nach dem Motto "die paar Euros sind ja nicht so schlimm")hin zur Highend-Kosmetik ist. Für mich macht es die Qualität und nicht die Quantität. Ich bin mit meinen wenigen Highend-Produkten viel glücklicher und schätze sie sehr!

Liebe Grüße
Lea.

3. September 2013 um 15:40

Ich bin momentan in einem unbeabsichtigen Kaufstopp: Ich hab einfach keine Lust, irgendetwas zu kaufen, geschweige denn hab ich im Moment Geld dafür. Die Sommerkollektionen machen mich nicht so an, außerdem hatte ich in letzter Zeit kaum Gelegenheit mich zu schminken. Aber auch wenn ich an die kommenden Herbst LEs denk, kommt keine Kauflust auf...komisch irgendwie...

Generell bin ich aber nicht so der Freund von Radikallösungen, sondern eher pro Verstand-einschalten!

3. September 2013 um 15:44

Generell finde ich die Idee gut und drücke dir auch die Daumen, dass dein Plan funktioniert ;-) Ich habe meinen Blog damals sogar mit der Intention gestartet, dass ich mir meine Massen mal vor Augen halte und bewusster einkaufe und gezielt die Sachen verwende, die ich habe. Das klappte nicht allzu lange ;-) Inzwischen bin ich aber an einem Punkt angelangt, an dem ich nur noch selten und ganz bewusst neue Kosmetikprodukte einkaufe. Klar, der ein oder andere Spontankauf ist immer noch dabei und den gönne ich mir auch. Aber ich finde es schade um all die Produkte, die ich besitze und nie verwende, weil ich einfach ZU VIEL habe.

Bei mir funktioniert es also ganz gut, dass ich mir kein absolutes Kaufverbot auferlege (und damit das Gefühl von Verzicht herauf beschwöre), sondern dass ich einfach bewusster einkaufe und erkannt habe, dass ich nicht alles brauche ;-)

Liebe Grüße

3. September 2013 um 16:13

Ich brauche keinen Kaufstopp, da ich nie extrem viel gekauft habe. Klar, ich hab im Vergleich zu dir auch eine winzige Sammlung, aber mehr als viele 0815-Mädels.

Mittlerweile kaufe ich auch nur noch nach einer Überlegungsphase. Ich benutze ja viel Naturkosmetik, da ist das MHD ja oft viel geringer als bei konventioneller Kosmetik, daher kann ich da gar nicht so viel bunkern.

Außerdem gebe ich mein Geld lieber für andere Hobbies (Fotografieren, Bücher usw) aus ;)

Das einzige, was ich mal gemacht hab:
Keine neuen Pflegeprodukte mehr gekauft und erst rigoros alles aufgebraucht, da sich im Laufe der Zeit dann doch einige ungeliebten Sachen angesammelt haben, die weg mussten. Hat gut geklappt und mittlerweile habe ich fast nur noch meine Lieblingsprodukte im Bad. Schön entspannt =)

3. September 2013 um 16:14

Danke für den Eintrag, grandios herrlich geschrieben! xD

Ich für meinen Teil habe keine Probleme mit den Massen an Kosmetik... ich habe zwar einiges, hechte aber nicht allem hinterher. Ich habe meine liebsten Basics, von denen ich ohnehin kaum abweiche^^" ... und seitdem ich mit dem Bouldern angefangen habe ist Nagellack auch so ein Thema xDDD

Aber ich finde dein Vorhaben trotzdem echt gut! Auch aus dem Aspekt, dass man ja nicht allem hinterher hechten muss... Mir missfällt der Gedanke sowieso. Wenn es gefällt warum nicht, aber wenn nicht, dann ist auch gut^^ Viel Erfolg, ich bin gespannt!

3. September 2013 um 16:39

Ich bin erst vor ca. 3 Monaten in den Beauty Wahnsinn eingetaucht, obwohl ich die teenagerjahre schon vor geraumer zeit hinter mir gelassen habe.
In dieser kurzen zeit habe ich es zu einer beachtlichen Sammlung von dekorativer Kosmetik geschafft, die meinem gesamten Umfeld bei ersten Besichtigungen zu kurzfristiger schnappatmung geführt hat.
Ich selbst fühle mich zeitweise nicht sehr wohl mit diesem ungebremsten Konsum. Jedenfalls bemühe ich mich mehr darum, erstmal zu überlegen, was von der selben Kategorie ich zu Hause habe und ob ich genau dieses Produkt unbedingt haben muss.

Ich denke, du solltest deinen dir auferlegten kaufstopp genauer definieren- Dauer, Grund und Ziel zum Beispiel...
Sonst knickst du vermutlich tatsächlich, wie von dir prophezeit, in kürzester zeit ein ;)

Gutes gelingen!

Anonym
3. September 2013 um 17:13

Ich habe das schon hinter mir. Sowohl für Kosmetik als auch für Klamotten. Am Ende bin ich nicht geplatzt, sondern habe bemerkt, dass ich nicht unendlich viel brauche. Und das nichts schlimmes passiert, wenn ich eine LE verpasse oder mir kein x-tes paar Schuhe kaufe und ich es auch nicht "brauche" weil es sonst weg ist (OHMYGOD-das ist es doch, was wir denken, wenn wir uns das hunderste pinke blush kaufen). Jetzt kann ich tatsächlich in Geschäfte gehen und sagen: Hmm.. eigentlich hab ich das ja schon. Und dann nichts mitnehmen. Geiles Gefühl!! So ein Cut ist dann nötig, wenn man anfängt ein kleines schlechtes Gewissen bei Einkäufen zu bekommen. Einfach mal Abstand zum Konsum bekommen.

Übrigens: wie muss ich lachen, wenn ich das Wort "TUCHMASKE" hier lese! Alter falter, das ist wohl das am häufigsten benutzte Wort in letzter Zeit!

Isabel
3. September 2013 um 17:14

haha sehr sehr süß das ganze :D
ich hatte auch schon mehrfach darüber nachgedacht, gerade was lippenstifte angeht (riesen sammlung und ich trag nur kaum welche und wenn immer nur die gleichen, aber sie schreien irgendwie alle bei mir mama :D )
was mich immer böse trifft sind sortimentsumstellungen. mitlerweile bin ich aber soweit, dass ich nur noch das kaufe wo ich das allerdringlichste haben-muss-gefühl habe und bei den interessanten sachen warte ich, auch wenn es manchmal schmerzt, erst eine vertrauenswürdige review ab und entscheide dann, ob kaufen oder nicht.
manchmal hilft es mir auch stundenlang im internet zu surfen, diverse warenkörbe zu füllen und dann schnell den tab schließen und sagen: ach quatsch brauchste doch alles gar nicht
sollte ich mit meinem freund unterwegs sein, steht er mir immer als mein engelchen auf der schulter und sagt: süße, hast du sowas nicht schon in der farbe? (und kann mir erschreckenderweise sogar das produkt nennen, so gut hab ich ihn erzogen :D )
aber manchmal gibts leider trotzdem noch so impulskäufe wie heute, wo der 50%-bei-pieper-grabbeltisch mich wieder um einen diorlippie reicher gemacht hat :D

3. September 2013 um 17:48

Ach Jettie, was für ein grauenhaftes Thema. ;)
Ich habe mir für August/September einen Kaufstopp auferlegt. Am gleichen Tag dieser Entscheidung habe ich meine komplette Schminksammlung, inklusive meiner Nagellacke (ja auch diese!) ENTKERNT! Heißt, ich habe alle Produkte, die ich sowieso kaum bis nie getragen habe, auf einen Haufen gelegt. Farben, die mir sowieso nicht stehen, oder für die ich mich schlichtweg zu "reif" fühlte. All das geht nun an meine Töchter und Freundinnen, die sich auf den bunten Basar schon freuen. Soweit so gut.
Was ich nicht bedacht habe: Chanel Fall 2013, verdammt, wenigstens nur der eine Mysterious Lack, nur dieser und sonst nix aus der LE. Gesagt, getan, und weil ich einige Minuten vor dem Besuch bei Douglas Online großartige Reviews über Bobbi Brown Lippenstifte gelesen habe, und ich sowieso noch KEIN einziges Produkt von BB besitze, kam zu dem Chanel Mysterious noch ganz fix ein BB Lippenstift hinzu. Sonst aber wirklich nix! Für die Douglas Goodies, die es nun auch in Österreich dazu gibt, kann ich ja wirklich nichts. Heute kamen beide Sachen an, hocherfreut von mir berochen und beschmiert, und zufrieden zu meiner entkernten Sammlung hinzu gestellt. So! Und nun versuche ich mich weiterhin im Kaufstopp, auf jeden Fall den September hindurch.

Zum Thema ansich, wir haben alle viel zu viel Zeugs, manche können darin ertrinken und werden das niemals im Leben verbrauchen können. Selbst meine Sammlung, die ich nun wirklich nicht als riesig, aber für den Normalverbraucher als enorm bezeichne, werde ich niemals verbrauchen können. Aber darum gehts ja auch mir nicht. Ist mir doch wurscht ob ich irgendwo am Ende des Pfännchens, Röhrchens, Fläschchens oder Tübchens angelangt bin. Aber, und darauf bin ich ein klein wenig stolz, ich kaufe nicht mehr so viel wie vor einigen Jahren, suche weit gewählter aus und überlege sogar bei Nagellacken, ob ich die 20te Violett Nuance nicht endlich stehen lasse.

Ich denke, dass wir uns ab und dann ein klares Bewusstsein für die Benutzung der schönen Dinge machen sollten, und dreimal überlegen, ob wir es wirklich wollen, weil wir es wollen!

Ich drücke dir die Daumen für dein Vorhaben und gehe nicht zu hart mit dir ins Gericht, solltes du einen kleinen Seitensprung wagen. :)

LG Petra

3. September 2013 um 17:59

Cooler Post und ich habe jetzt einen 2 monatigen Kaufstopp hinter mir.
Der war allerdings nicht erzwungen sondern weil ich "umgezogen" bin, nun einen Schminktisch habe und erst mal sehe was ich alles habe, ich hatte so eine krasse Reizüberflutung a la "oh das hast du ja auch noch und das und das und das..." dass ich gar nicht das Bedürfnis hatte irgendwas zu kaufen. Also vereinzelt ggab es mal eine Kleinigkeit die mich wirklich richtig gereizt hat aber ansonsten blieb meine Rechnung der letzten 2 Monate Kosmetikfrei.

Wenn man es sich regelrecht aufzwingen muss und wirklich alles meidet was mit Kosmetik zu tun hat find ich es etwas kritisch, so verpasst man dann vielleicht doch etwas tolles.
Vielleicht solltest du eher ein "Minimize My KosmetikkauFRAUsch" starten als gleich die Null Diät.
Nicht dass du dir in den Hintern beißt und dich Blushes und Co in deinen Träumen heimsuchen um mit einem singsang "Kauf mich, kauf mich" um deinen Kopf zu schwirren. xD

LG
K-ro

3. September 2013 um 18:03

Ich möcht das nicht!
Habe bei mir bisher nicht das Gefühl, dass ich Grenzen überschreite und maßlos werde. Klar, Nagellack müsste ich nicht in solchen Mengen anschaffen, aber da dahinter kocht die Leidenschaft und das sehe ich auch nicht rational. Ab Flasche 10 wird es schon wahnsinnig und frau gesteht sich ein, den Rest niemals aufbrauchen zu können. :D

Bei Duschgel habe ich zum Beispiel in letzter Zeit eine Pause eingelegt, weil einfach genug da war. Habe einiges aufgebraucht und in dieser Zeit einfach nicht nach neuen Flaschen geschaut. Genau genommen war das ein Kaufstopp, aber eben auch nur für diesen Bereich - und ohne vorher einen festen Zeitraum festzulegen. So handelt man ja auch, wenn schon zwei Flaschen Milch in Kühlschrank stehen. Da wird erst neu gekauft, wenn die beiden aufgebraucht sind.

Bei LEs kann ich gut schulterzuckend weitergehen, zumal mich schon lange nicht mehr alle LEs anmachen (egal ob Drogerie oder hochwertiger). Wenn mir etwas gefällt, greife ich zu. Ein genereller Kaufstopp kommt für mich somit nicht in Frage, es würde mich nur wahnsinnig machen. Ich bin im Reinen mit mir und meinem Kaufverhalten. Ooooommmm. :-)

3. September 2013 um 18:12

...aber die tolle Herbstkollektionen...*schluchz*

Ich bin auf deine Erfahrungsberichte mehr als gespannt!

Da ich immer noch an der essence Weihnachts-LE-Handcreme [und es ist nicht die erste und einzige Tube...] herumschmiergel, habe ich mir überlegt, zumindest nur ein Teil zu kaufen, wenn die LE es hergibt...was verleitet zu der panischen Annahme, man müsste mehrere Sachen haben? [Schon mal bemerkt, wie ewig man braucht um so eine blöde Handcreme leer zu bekommen?! Oder einen Lippenstift?! Argh!]

3. September 2013 um 18:23

Habs ausprobiert nachdem ich mir mal spaßeshalber ausgerechnet habe, welchen Prozentsatz meines Studentengehalts ich regelmäßig in Kosmetik und Pflege stecke. Letzten Montag angefangen...am Freitag kam dann brands4friends mit der nächsten OPI Aktion um die Ecke. Soviel zu meinem Versuch ^^
Nichtsdestotrotz dir viel Erfolg bei deinem :)

3. September 2013 um 18:40

Ich habe es noch nie gemacht und werde es vermutlich auch nie :D
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass man danach Unmengen an Kosmetik kauft wie eine Art Jojo-Effekt (oder wie bei deinem wunderschön formulierten Samenstau :D ). Bei mir hat es mit dem weniger kaufen erst angefangen als ich mir monatlich konsequent aufgeschrieben habe, was ich alles aufgebraucht habe. Außerdem habe ich irgendwann gemerkt, dass ich mindestens einmal die Woche Schminke kaufen musste und 2 Wochen des Nichtskaufens bei mir schon Rekord war. :D
Dann hats klick gemacht und jetzt... gebe ich mein Geld fürs Feiern aus. :D

3. September 2013 um 19:07

Ich lache dich nicht aus. Mein ganzer Blog dreht sich darum! Ich versuche weniger zu kaufen und wenn ich kaufe nur Dinge zu kaufen, die ich brauche.
Das erste Jahr war besonders schlimm. Da hab ich viel zu viel gekauft! Ich hab Backups von wirklich schönen Sachen gekauft. Aber seit einigen Monaten läuft das Ding wieder. Ich gehe allmählich in die Sättigung und nehme Kaufstopps auch ernster. Ok, dieses Jahr bin ich trotzdem 3x willentlich losgezogen. Ich hoffe ich bleib bis Ende des Jahres konsequent und danach hoffentlich auch noch ^^

Hier meine persönlichen Erfahrungen:
http://kosmetikmord.blogspot.de/2013/08/das-war-nur-der-anfang-der-kosmetikmord.html

Wer bewusster kaufen möchte, soll mal hier vorbei gucken. Achtung: Dreiteilger Post!
http://kosmetikmord.blogspot.de/2013/06/erfolgreich-kosmetik-leeren-weniger.html

Ich will hier keine Werbung für den Blog machen, aber diese Frage hier zu beantworten ist einfach viel zu lang >.<

3. September 2013 um 19:08

@MrsPetruschka
Schön zu hören, Petra :D Ich liebe aber deine Nagellacksammlung und freu mich jedes Mal wenn du die Schätzchen rauskramst!

3. September 2013 um 19:09

@uksch
Die Phase hatte ich 2010 ganz heftig. Ich hab mich von ~50 Produkten auf 200 und anschließend auf 400 hochgekauft. In etwa einem Jahr. Ich sag nur: LEs und schöne Berichte ^^

3. September 2013 um 19:12

@Fräulein Hortensie
Ich fülle meinen Blog hauptsächlich mit Leerungsartikeln ;D Guckste hier http://kosmetikmord.blogspot.de/search/label/geleert
Hab also keine Angst vor Leerungsposts!

Ich find die Strategie mit dem bewusster kaufen verdammt gut! Du sprichst mir aus dem Herzen mit dem "die paar Euros sind ja nicht so schlimm..." Die Menge machts. xD

3. September 2013 um 19:16

Du sprichst mir aus der Seele ... Wenn andere, nicht vom Beauty-Virus befallene, Leute sehen, welche Mengen ich an dekorativer und pflegender Kosmetik zu Hause habe, wollen sie mich am liebsten alle sofort in die Klapse einweisen. Mir ist auch selbst klar, dass es eigentlich nicht notwendig ist, immer mehr zu kaufen, ohne den bestehenden Bestand wenigstens mal anzukratzen. Aber wie viele andere auch, schaffe ich es nicht, an Drogerien und Parfümerien vorbeizugehen und stark zu bleiben. Oft schon habe ich an eine Zwangspause gedacht, aber letztendlich nicht durchgeführt. Vielleicht sollte ich es doch mal versuchen? Auch mal was aufbrauchen? Mal sehen ....

3. September 2013 um 19:24

ich versuche diesen monat zum ersten mal ebenfalls einen kaufstopp - allerdings auf MEINEM suchtgebiet, nämlich klamotten und schuhe. bei kosmetik bin ich minimalistisch, ich habe wenig, aber qualitativ sehr hochwertiges :)

ich erhoffe mir persönlich davon, dass ich mal anfange zu reflektieren, was ich überhaupt besitze. oft ertappe ich mich doch dabei, dass ich zwar alle meine klamotten im schrank kenne, aber mir desöfteren denke "wow, das hattest du bestimmt ein jahr nicht mehr an, aber das ist doch echt schön". eigentlich sollte das nicht der fall sein, oder?
eigentlich sollte man all seine gesammelten schätze ehren und oft tragen bzw. in deinem fall benutzen - und doch ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich "einfach so mal" in die stadt fahre, und hier 20 euro, da 10 euro lasse. es geht mir gar nicht mal so um den geldaspekt, das hab ich da, aber BRAUCHE ich das alles wirklich? nun ja.
ich wünsche dir viel, viel erfolg und freu mich schon auf ein resümee am ende des monats! :)

Anonym
3. September 2013 um 19:32

wollte dir kurz meine Variante vorstellen: one in, one out. sprich wenn ich etwas leermache, kann ich etwas neues kaufen (z.B. mein Mascara ist leer - ich kann mir enweder einen neuen, denselben oder einen anderen kaufen.. oder, wenn ich noch andere Mascaras besitze, kann ich auch ein anderes Produkt kaufen) :)

bei mir klappts!

lg

3. September 2013 um 20:25

Was für ein guter Post. Sehr witzig geschrieben, das kennen wir bereits. Ich kann deine Ambivalenz absolut nachvollziehen: einerseits hat man einfach so viel, andererseits machts einfach Spaß tolle neue Produkte zu kaufen. Vielleicht sollten wir hier nicht mit Verboten arbeiten (merkste den Sozpäd... ), sondern viel mehr a la "Shopping my stash" unsere bereits gekaufte Kosmetik mehr lieb haben und benutzen und zwar ausgiebig und liebevoll!
Im Grunde finde ich mich selbst recht sparsam, was den Einkauf von Kosmetik angeht (im Vergleich zu anderen, äh, ja..). Ich bin vielleicht alle zwei Wochen im dm, Drogerien sehe ich seltenst, MAC lässt mich kalt und die Drogerie-LEs eigentlich auch.. Mir habens die neuen Sortimente angetan (essence, Catrice, p2). Aber auch wenn dann die Preise geringer sind, am Ende ist es die gleiche Anzahl an Produkten... Ein Teufelskreis.

3. September 2013 um 20:37

Wie wärs mit einem Shop your Stash Look? :) oder favoriten oder soo :D

Anonym
3. September 2013 um 20:42

ich mache es dieses jahr seit jahresanfang und es klappt gut :)

bin da auch umgezogen wie du und mir ist da beim zusammenraeumen bewusst geworden wieviel ich eigtl hab und eigtl immer aehnliche sachen ..

also in der anfangsphase wars schwer nix mitzunehmen ... aber mittlerweile gehts mir garnimmer ab =)

und aufgebraucht hab ich bei weitem noch nicht einen bruchteil hahaha ..

ahja .. ich wollte den essence gel eyeliner nachkaufen .. und den gibt es nicht mehr .. weiss einer wieso und obs einen nachkommt ?
der war bei mir nun leer und ist der einzige der mir den ganzen tag haelt .. =( bin nun total ungluecklich .. hab schon fast alle drogerie marken durch und nix ist zufriedenstellend ...

3. September 2013 um 20:45

Liebe Jetti,
ich denke viele die Make Up so lieben wie du kennen das Problem. Ich hatte nachdem ich mich 19Jahre lang an nichts rangetraut hatte mich übermässig damit beschâftigt und auch eine stolze und grosse Sammlung zusammengekauft.

Letztenendes kann man aber nicht so viel benutzen :/ Ich habe irgendwann für mich damit abgeschlossen und sogar Sachen wieder verkauft. Nach wie vor habe ich noch einiges rumliegen und ab und zu darf es auch mal was neues sein. Wenn die Sachen limitiert sind warte ich in der Regel nun auch. Was weg ist ist weg und dann hab ich halt Pech gehabt. Ich habe auch nie wirklich einem Produkt dann nachgetrauert bei all den Sachen die hier noch rumliegen. Allerdings habe ich es auch gegen eine andere "Sucht" (Pandora Schmuck) eingetauscht, aber da mach ich nun auch langsam den Geldbeutel für zu. Es ist ein Teufelskreis, aber ich denke wenn man innerlich wirklich den Willen hat, kann man das durchziehen. :) Ich wünsche dir viel Erfolg.

3. September 2013 um 21:09

Im Moment habe ich mir ebenfalls ein Einkaufsstop erlegt.
Ich 'darf' im Moment NUR etwas kaufen wenn ich es benötige, weils leer gegangen ist, oder weil ich die Farbe wirklich nicht habe und sich mehr als 2 Nuancen von etwas bereits erworbenem unterscheidet :)

:D

TELISHAH . de Klick :)

sati
3. September 2013 um 21:17

meine kosmetikbestände sind im vergleich zu deinen lächerlich klein, im vergleich zu denen aller meiner freundinnen aber massiv und ich bekomme durchaus auch ab und zu etwas ungläubig-abschätzige sprüche dazu zu hören. mir ist das egal - ich finde schminken aus tausend gründen awesome, von denen bei weitem nicht alle oberflächlich sind (ich könnte glaube ich seriously politische traktate zum thema make-up verfassen) und ich benutze auch echt einen großteil, trotzdem muss ich zugeben, dass ich ab und zu über sachen stolpere, wo ich mir denke: "huch, stimmt ja, das hab ich ja auch noch...". mir hilft eigentlich ganz gut, was andere hier auch schon geschrieben haben: ein paar tage/wochen drüber nachdenken, ob ich etwas wirklich haben möchte, also nicht nach dem lesen von ein bis zwanzig blogposts zu einem produkt sofort losrennen, sondern erstmal sacken lassen. wie goldie schon schreibt, funktioniert das im falle von LEs (grade mac-LEs) natürlich nur begrenzt (bzw - seinen wir ehrlich - GAR nicht), und wenn ich schlechte laune habe kaufe ich mir durchaus auch mal spontan irgendeinen mist, aber grundsätzlich geht das ganz gut: wenn ich eine oder zwei wochen nach lesen des letzten blogposts/dem swatchen im laden immer noch an das produkt denke, dann muss es liebe sein, oder? kaufstopps habe ich mir demnach noch nie auferlegt, ich habe aber durchaus phasen, wo ich einfach eh kaum bock auf konsum habe und dann wieder phasen, wo ich eigentlich NUR konsumieren will...

3. September 2013 um 21:22

Ich habe es mal für 2 Monate gemacht und nichts wirklich vermisst, gut ich muss sagen, ich habe es nicht im herbst/winter gemacht, da mich das makeup dann noch am ehesten anspricht. Ich hätte mir aber auch pro Monat 1 Ausnahme erlaubt, bloss habe ich die nicht gebraucht. Es ging gut ohne und ich habe im Nachhinein auch nicht kompensiert mit übermässig kaufen

3. September 2013 um 21:28

Ich habe nicht genug Kosmetik um ein auf Schminke bezogenes Beispiel zu bringen, aber ich finde es allgemein bei Sammlungen wichtig, dass man den Überblick nicht verliert und die Dinge die man schon gesammelt hat auch genießt. Eine Weile nichts zu kaufen (oder nur sehr wenig) gibt einem die Gelegenheit mit seiner existierenden Sammlung wieder mehr zu machen. Ich meine, eine Sammlung ist doch für den Sammler meist etwas besonderes(sentimentales sogar). Es ist traurig wenn all die schönen Sammlungsobjekte nicht mehr gesehen oder genutzt werden, weil zuviel da ist. Kommt mir dann immer so vor als würde ich sie vernachlässigen (obwohl es sich natürlich nur um Dinge handelt).
Weil so ein Kaufstopp auch keine Totalabstinenz vom Hobby ist, sondern nur eine Verlagerung des Scherpunktes auf Vorhandenes statt Neues, habe ich nicht das Gefühl, dass sich hinterher irgendwas entladen muss^^ Die Schwerpunkt meiner Sammelleidenschaft liegt, trotz der Liebe für die Jagd, ja auf dem Produkt und nicht auf dem Kaufen an sich. Ich muss mich nur gelegentlich daran erinnern.

3. September 2013 um 23:21

Sehr spannendes Thema! Bei mir hat es sich irgendwie so entwickelt, dass mit anwachsender Sammlung (vor allem Nagellack) irgendwie eine Sättigung eingetreten ist. Ich kaufe viel bewusster.. nur noch Produkte, die mich qualitativ überzeugen und die ich auch definitiv benutzen werde. Mit Ausnahmen natürlich ;-)
Kaufstopp kommt für mich daher gar nicht in Frage, das ich das Ganze aufgrund mangelnder finanzieller Ressourcen sowieso ganz gut im Griff habe.
Liebe Grüße

4. September 2013 um 01:24

Puh, ich bin immer ganz froh, dass ich mich trotz Beautyblog gut zurückhalte. Aber klar, dann hat man auch nicht so viel zu bloggen. Mir macht aber auch einfach der Aspekt der Verschwendung zu schaffen. Ich bringe es nicht übers Herz mehr als drei Duschgele in der Dusche stehen zu haben, weil es für mich einfach keinen Sinn macht mehr zu haben, als ich brauche :P Bei Dekorativem versuche ich mich auch zurückzuhalten, ich möchte einfach gewissenhaft mit meiner Sammlung umgehen und sagen können, dass ich ALLES regelmäßig benutze :) Nur bei Nagellacken... ohweia... da muss ich noch dran arbeiten :'D Liebe Grüße und viel Erfolg!

4. September 2013 um 09:56

So hart will ich zu mir nicht sein, denn Schminke ist mein Hobby und dafür haue ich auch gern mal etwas Neues raus und freue mich an schönen, neuen Dingen.

Allerdings hatte ich vor einigen Monaten auch das Gefühl, "ohoh, das wächst dir alles gerade etwas über den Kopf, das solltest du mal eindämmen". Meine Läsung: genau überlegen, ob der Kauf Sinn macht und ich es unununbedingt haben will oder nur so "joa, ist ja nett, nimmste mal mit". Das führte dann dazu, dass ich mittlerweile nur noch LE-Stücke kaufe, derer ich mich nicht erwehren kann (Blushes! Lippenstifte!) und bei Produkten aus dem Standardsortiment monatelang in mich gehe, ob ich sie kaufen soll oder nicht - und dann meist auf Rabattaktionen warte.

Das funktioniert ziemlich gut, ich geb im Monat meist max. 20€ für Kosmetik aus, und damit kann ich gut leben. (Ich kaufe auch fast nur Drogeriekosmetik, bei High End hätte ich da trotzdem ein Problem^^).

LG, OktoberKind :-)

Anonym
4. September 2013 um 10:00

Bei mir hat es sich irgendwann durch eine Mischung aus Geldmangel und Übersättigung selbst reduziert.. Ich habe mich dann aber auch gar nucht mehr so extrem damit beschäftigt, wusste nicht mehr genau wann welcge LE rauskommt und was für Produkte sie beinhaltet. Bei mir ist es jetzt andersrum: Blogger geben mir nicht das Gefühl, etwas zu brauchen sondern das Bedürfnis entsteht aus meinem alltäglichen Schminkverhalten und wenn ich da das Gefühl bekomme, dass ich etwas brauche, nutze ich Blogger, um die beste Entscheidung zu treffen.

Würde mich freuen, wenn du uns daran Teil haben lässt - in welcher Form auch immer: ob aufgebraucht-Posts, mehr Reviews über die alten Schätzchen, wiederentdeckt-Posts oder gerne auch eine systematische Reise durch deinen Bestand (z.B. Lieblingsprodukt aus Produktgruppe und Farbe)

4. September 2013 um 10:02

Eine seeeehr große Herausforderung. Ich habe es auch schon mehrfach versucht...und bin sowas von gescheitert. Die Neugierde & das Verlangen nach neuen Produkten ist einfach stärker als mein eigener Wille :D Aber trotzdem: viel Erfolg! Liebe Grüße

Nadine
4. September 2013 um 11:03

Also ich habe sehr wenig Platz wo ich momentan wohne. Ich habe mir die kleine 5 Schubladen Alex Unit von Ikea gekauft und mir gesagt, alles was da reinpasst, darf ich haben/kaufen und wenns voll ist gibts eben nichts mehr, oder es muss was verschenkt/verkauft/aussortiert werden.
Damit komme ich sehr gut hin, eine Schublade ist sogar nur mit leeren Pappkartons voll.
Dasselbe bei meinen Shampoos/Masken/Pflege/Dusche, da habe ich eine Schublade, wenn die voll ist, gibts nichts mehr, aber solche Dinge brauche ich generell schneller auf als Make Up.

Mit der Zeit hat man aber wirklich ein Sättigungsgefühl, ich bin jetzt 3 Jahre lang Kosmetik-verrückt und hab einiges ausprobiert und alles an Farben was ich so brauchen kann. Wenn ich kaufe, dann meistens nur wenn es eine neue Textur ist oder eine tolle Aufmachung an der ich nicht vorbei komme.

Bin gespannt wie es bei dir läuft :)

4. September 2013 um 11:16

Liebe Jettie, wie immer ein toller Post :) Und wenn ich ehrlich bin, überrascht mich der Inhalt nach den vielen Shoppingtouren gar nicht. Ich für mich gehe in letzter Zeit sowieso häufig mit leeren Händen aus der Drogerie. Die meisten LEs wirken dieses Jahr verkrampft und irgendwie ist nichts richtig cooles dabei. Ich habe mich auf einige Sachen eingeschossen und für High-End auf Dauer reichts sowieso nicht. Das ist für mich immer noch etwas besonderes und seitdem ich umgezogen bin, überlege ich vorm Regal wirklich und stelle es wieder zurück. Sollte ich eine Woche später der Meinung sein, das immer noch unbedingt haben zu müssen, hol ich es halt. Im Normalfall habe ich es jedoch vergessen.
Zu deinem Plan: Mach das mal! In den Kommentaren sind viele gute Ideen von Collagen und wegstreichen über 5 für eins und vorallen Dingen würde ich mich über einzelne Reviews der Neuzugänge freuen, das fehlte mir in letzter Zeit nämlich etwas :) Vielleicht zeigst du erstmal die und bringst uns dann einen regelmäßigen "Aufgebraucht"-Post? Oder du schaust mal die MHDs durch und machst danach leer? Wie auch immer, ich drücke dir alle meine 10 Daumen, dass es durchhältst und viel Spaß beim Bestände abbauen! Wenn du das nicht schaffst, wer dann? :) Liebe Grüße, smuelgi

Anonym
4. September 2013 um 12:43

Ich habe das Massenproblem nicht so und verhäng auch keinen Kaufstopp.
Viel Glück dabei, aber als reinen Pfuineinaus!! geb ich dir wenig chancen, du muss es wollen^^

Kaufreiz habe ich manchmal schon, aber die Frage "brauch ich das wirklich" beantworte ich quasi immer mit einem Nein, also bleibts da.
Manchmal kaufe ich fürs Schwesterlein bunten Nagellack, die freut sich und trägt den auch, bei mir würde der wieder nur den Schrank zumüllen.

Bis auf ein Primer-Backup (Brauch ich eh und wegen Umbau 50% reduziert) habe ich nur meine Standard-Produkte (je 1x Creme, Primer, getönte Creme, Puder, Blush, Highlighter, Bronzer, Concealer, Abdeckstift, Lippenpflege) und kaufe eigentlich erst nach, wenn eins leer wird. Wenn ich zufrieden war, kommt das gleiche, sonst ein anderes, manchmal erst auf den letzten Drücker, manchmal, wenn ich absehen kann, dass etwas leer wird.
So langsam nähere ich mich meinen Produkten an, auch wenn die Suche bei so langlebigem Zeug wie Bronzer echt übel ist. Ich bin immer noch bei Kandidat 1, habe erst eine Kuhle reingearbeitet und das Ding ist riesig. Wenn ich nicht mal Karneval als Dunkelhäutige oder Schminkunfall gehe, hält das bis zur Rente Oo

Ich habe noch ein paar Lidschatten, einige Eyeliner einfach auf Halde, weil ich die nicht benutze - dabei habe ich da alle bröseligen Farbunfälle schon entsorgt :/ Die Eyeliner werden sich mit der Zeit selbst erledigen, da Gel oder flüssig, aber die Lidschatten werden mich ewig heimsuchen.

Schuldig bin ich zur Zeit bei Mascara (3 vorhanden und offen *grummel*), weil ich da noch die ist-okay-Variante siche. Vernünftig sind alle, ich glaub gewinnen wird die zuletzt eingetrocknete *seufz*

Bei Pinseln hab ich das Gegenteilproblem.
Ich hab mit sehr günstigen angefangen und hab noch keinen, bei dem ich sagen würde "bleibt, ist gut". aber da die Dinger nicht kaputt gehen, ist neuen kaufen auch doof?!
Und ich schieb das "ich brauch Pinsel für Puder, Rouge, Highlighter und Bronzer" einfach immer nach hinten, ist ja nicht dringend.
Deppensichere Liste, anywhere?

lale
4. September 2013 um 14:20

Wahaha, Treffer versenkt! Nachdem ich mal "Inventur" gemacht habe, gab es strikten Kaufstop. Alles, was abzulaufen droht, wird erstmal aufgebraucht. Neues gibt es nur, wenn ich das Teil wirklich noch nicht habe (so oder annähernd so). Wenn ich gar nicht oder kaum angebrauchte Sachen wegwerfen muss, tut das einfach weh, da hätte ich das Kaufen auslassen und die Kohle gleich in den Mülli schmeißen können. Oder einfach bei Douglas, Karstadt, sonstwo auf den Tresen legen können ohne was mitzunehmen...

4. September 2013 um 19:37

Ich habe mir ein ähnliches Projekt vorgenommen (siehe hier: http://fashionqueens-diary.blogspot.de/p/projekt-80-euro-in-160-tagen.html). Hier geht es darum, dass ich bis Ende des Jahres nur noch eine gewisse Summe ausgeben möchte, was mich automatisch ein wenig zum Kaufstopp zwingt und bis jetzt klappt es ganz gut :-)
Einen kosequenten Kaufstop mag (und kann) ich mir nicht antun :-)

Anonym
4. September 2013 um 20:05

Ich erinnere mich noch an eine Zeit, an dem gekaufte oder geschenkte Stücke mir lange Zeit echte Freude machten.
Irgendwie löst jetzt ein neues Produkt das andere Produkt ab und geht vielleicht sogar unter. Natürlich freut man sich noch daran, aber ich für mich möchte besonnener kaufen. Rouge von der LE xyz sieht ähnlich aus wie Rouge von Marke z? Ich versuche es liegen zu lassen (wenn ich nicht gerade der saumäßig hübschen Verpackung erliege) Ich möchte mich mehr auf besondere Stücke freuen, als auf zig andere Produkte, die sich gegenseitig ablösen und vielleicht sogar in der Schublade vergammeln. Aber es ist nicht leicht....denn hey: Die Firmen wissen wie sie uns bekommen :-)

Anonym
4. September 2013 um 21:19

Bei Pflegeprodukten bin ich zum Glück nicht anfixbar. :)
Ich hab meine Routine, die funktioniert mit den vorhandenen Produkten und das wars.

Dekorative Kosemtik ist ein anderer Fall.
Obwohl ich z. B. in den letzten Monaten wenig von MAC gekauft habe, da mir die Qualtität gerade bei den Lidschatten überhaupt nicht mehr zusagt für den Preis und ich das Gefühl habe, so manchen Lippenstift so ähnlich schon zu besitzen.

Ich geb mir zwar kein generelles Kaufverbot, frage mich aber immer öfter, ob ich die Farbe so nicht schon habe oder ob ich das Produkt überhaupt nutzen würde.
Denn wenn man ehrlich ist, sieht man auf dem Gesicht selbst zwischen manchen Farben kaum einen Unterschied...

Aber das hört sich alles disziplinierter an, als es ist, ich kaufe immer noch zu viel. :)

4. September 2013 um 23:49

Ich denke, dass es individuell verschieden ist, was einem so ein Kaufstopp bringt, oder eben nicht bringt.

Es ist auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, sich selbst besser kennen zu lernen und zu ergründen, was genau es eigentlich ist, was einem das gute Gefühl am Horten von Kosmetika gibt.
Dazu muss man natürlich ehrlich zu sich selbst sein, aber wenn man das ist, dann hat man damit die ideale Gelegenheit festzustellen:
Kaufe ich um des Kaufens willen? Dann werde ich vermutlich hinterher ungemein viel, oder gar noch mehr kaufen, nicht die Dinge, die ich im gestoppten Zeitraum erworben hätte, sondern alles das, was danach dann so tolles da ist - und mehr.
Kaufe ich um der Produkte willen? Vermutlich jage ich Produkte, die ich in der Zeit gern erworben hätte...
Das sind die beiden grundsätzlich unterschiedlichen Muster, die ich da so im erweiterten Bekanntenkreis beobachten konnte.

Ich selbst habe noch nie einen als solchen titulierten Kaufstopp durchgemacht. Das reguliert sich von selbst. Mal kaufe ich vielleicht einen Berg, aber dem widme ich mich dann auch lang und habe gar kein Interesse an großen Neuanschaffungen. Vielleicht kaufe ich den einen unglaublich tollen Lidschatten aus der MAC LE, den ich sonst Monate später für das doppelte bei Ebay erwerbe, aber sonst widme ich mich dem, was ich angehäuft habe. Ich bin da eher so der experimentelle Typ, ich kaufe die Sachen, um sie kennen zu lernen, sie zu erfahren, mit ihnen zu spielen, sie zu vergleichen, zu bewerten... Nur was gut und für mich brauchbar ist, bleibt dann auch bei mir.
Wenn sich das irgendwann nicht mehr von selbst regulieren würde, dann würde ich ernsthaft mein Kaufverhalten hinterfragen. Einen Kaufstopp in dem Sinne würde ich mir aber vermutlich dennoch nicht setzen.
Ich halte das für ähnlich sinnvoll wie eine Nulldiät. Die bringt für den Moment auch was, stellt sich hinterher aber in den wenigsten Fällen als tragfähige Lösung heraus.

Stört mich mein Kaufverhalten, sollte ich für mich selbst herausfinden, was für mich akzeptable Parameter sind, warum ich überhaupt darauf achten will (oder muss) und eine dazu passende langfristige Lösung finden.
Eine Freundin von mir fährt das Prinzip: Niemals mehr als 10 ungenutzte Teile. Völlig egal, wie teuer.
Eine andere setzt sich ein absolutes Limit an Ausgaben für Kosmetika. Ein Barbudget, in einem Briefumschlag in der Geldbörse. Wenn leer, dann leer. Kann auch funktionieren.
Sowas mein ich.

(Es liest sich vielleicht etwas belehrend, aber mir fiel es schwer, eine angemessenere Art der Formulierung dafür zu finden, dass es um Ansichten und Einsichten geht, die ich für mich persönlich aus meiner eigenen Auseinandersetzung mit der Thematik [und sehr ähnlich gelagerten Thematiken, kann ja auch bei gänzlich anderen Hobbies als Schminke passieren, was Du beschreibst] gewonnen habe. Ich hoffe, das wird nicht falsch aufgefasst D: )

5. September 2013 um 09:25

Hallo! :) Also zuerst einmal find ich es wirklich toll, dass du sehr "bewusst" (mir fällt gerade kein anderes Wort dafür ein) mit dem Konsum (und das ist es ja) von Kosmetik umgehst. Natürlich besitzen wir alle zu viel, aus welchen Beweggründen auch immer.

Ich sehe es so. Viele haben ein teures Hobby... sei es ein Sport, für den man Kilometerweit irgendwo hinfährt und sich teures Zubehör kauft oder sein Auto, welches man hegt und pflegt, dreimal die Woche in die Waschstraße fährt etc.

Ich würde sagen, jeder hat sein Laster... und das ist auch völlig okay so. Ohne eine Sache, die einen glücklich macht, wäre das Leben doch langweilig!

Ich kaufe Produkte, die mich interessieren. Nicht um des Bloggens willen, sondern für mich. Um MIR etwas gutes zu tun. Und solange ich dabei nicht meinen finanziellen Rahmen sprenge, ich über meine Verhältnisse lebe oder mein Umfeld darunter leidet (weil sich in meiner kompletten Wohnung Kosmetikartikel häufen und man kein Plätzchen mehr findet... natürlich nur bildlich gesprochen), ist das auch völlig okay so.

Ich denke, man sollte einfach sehr gewissentlich mit seinem Hab und Gut umgehen, sich bewusst sein, was man hat und nicht unbedingt das drölfte Rouge von MAC kaufen, weil's halt gerade LE ist, wenn man etliche ähnliche im Schrank hat...
Wenn man so "bewusst" mit dem Kosmetikkonsum umgeht, ist meiner Meinung nach ein Kaufstopp nicht notwenig. Wenn man natürlich das Gefühl hat, von der Menge an Kosmetika schier erschlagen zu werden und es einem selbst zu viel ist, dann verstehe ich es sehr gut. Ich bin mal auf deine Erfahrungen gespannt, auch wenn für mich zum aktuellen Zeitpunkt ein Kaufstopp weder für nötig noch für sinnvoll gesehen wird. Trotzdem werde ich gerne mitverfolgen, ob du den Kaufstopp durchhältst, ihn brichst und wie du nach dem Ende reagierst (Massenanhäufung zur Belohnung oder anderes Kaufverhalten? ;) )

Liebe Grüße
Funkelmariechen

Anonym
5. September 2013 um 13:09

Ich habe zwar bestimmt nicht so viele Sachen wie du, und als Studentin auch viel weniger Quadratmeter, kann mir aber in Sachen Schminke selten "Nein" sagen, vor allem wenn ich sehr sehr gerne etwas haben will. Meine Schwäche ist seit Kurzem Gelnägel zuhause selbst machen, aber richtig, nicht mit diesen LED Lampen.
Mein Vorschlag an dich: Wie wäre es wenn du dich von eingen Sachen trennst, also weiterverkaufts oder an deine Freundinen weiter gibst? Dann hast du wieder Platz für Neues. Und als Regel gilt dann, erst Kaufen, wenn eine Sache weg ist :) Ist zwar teilweise Folter, aber auch wieder Freude auf neue Sachen!

Liebe Grüße

Svitlana

5. September 2013 um 23:07

Und, wie läuft's? Schon schwach geworden?
Ich hab es Anfang des Jahres mit einem Kaufstop probiert - und bin grandios gescheitert! Ging echt gar nicht, es war peinlich! Das lag vor allem daran, dass ich Retail Therapy betreibe. Wenn's mir schlecht geht, kauf ich Schminke. Und am Jahresanfang hatte ich wohl öfter mal schlechte Laune...
Nichtsdestotrotz drück ich Dir die Daumen, dass Du es hinbekommst und danach nur noch überlegt shoppst!^^

Liebe Grüße, Katy

P.S.: Ich bin nächste Woche einen Tag geschäftlich in Düsseldorf. Falls ich etwas Zeit für mich haben sollte: Hast Du einen Tip, wo man in Bahnhofsnähe gut essen oder shoppen kann?

6. September 2013 um 11:45

Ich mach grad auch Kaufstopp, erstmal aber nur im September. Ich denke aber, ich werde das versuchen, auszuweiten... zumindest, was Pflege und Kosmetik angeht.

Schlimm find ich immer die Jagd nach LEs und so... da muss man immer SOFORT kaufen, weil man ja nicht warten kann, sonst ist es weg! :( Ich freue mich z.B. schon auf die Essie-Herbst-LE. Aber da ich grade Nagellacke ausmiste, habe ich festgestellt, dass ich 5 Farben so ähnlich schon hab und daher nur eine "brauche" und nicht alle. Das ist bei großer Sammlung vielleicht auch ein Tipp: wenn du irgendwas haben willst, guck doch mal nach, ob du nicht vielleicht schon was ähnliches oder fast gleiches da hast. :) Irgendwie wiederholt sich ja auch alles, z.B. Neon-Nagellacke...

Zum Platz schaffen verkaufe ich auch viele Sachen bei Ebay. Grade High End Sachen gehen da recht gut weg und dann kann man sich ruhigeren Gewissens auch wieder was neues gönnen.

Richtig nutzen tu ich wenig von dem, was ich gekauft hab. Ich brauche z.B. grade eine Teint-Base auf, die so ewig rumlag, dass sie jetzt schon ganz dickflüssig und klumpig ist... :/ na toll...

Aber DANKE, dass du jetzt auch Kaufstopp machst. Dann denke ich, dass ich zumindest bei deinem Blog erstmal nicht mehr angefixt werde. *g* :)

6. September 2013 um 17:35

Wenn man nicht generell auf Dauer überhaupt nichts mehr kaufen will, halte ich es für sinnvoller, sich nicht temporär alles zu verbieten, sondern dauerhaft ein Limit zu setzen, wieviel man pro Monat/Woche/whatever kaufen will.

Bringt ja nix, wenn man drei Monate nichts kauft und dann ganz à la Jojo-Effekt das übliche 3-Monats-Pensum auf einmal anschafft, was man die ganze Zeit angeschmachtet hat.

Gerade, wenn man in der "Beauty-Community" aktiv ist und ja doch alles sieht ... da halte ich es für erfolgversprechender, auf Dauer zu sagen "Ich kaufe im Monat nur noch X Produkte", damit man dann nicht wild alles kauft, was einem gefällt, sondern abwägt "Wird mich dieses Produkt wirklich so sehr bereichern, oder werde ich nächste Woche vielleicht noch etwas finden, was passender für mich ist?"

Ebenso finde ich Vorgehen wie "Für jedes Produkt, was ich kaufe, muss ich ein altes Produkt aussortieren" ein gutes Projekt, sowas kann man auch gut über eine gewisse Zeit begrenzt machen.

Tammy
7. September 2013 um 09:55

Ich hatte mir im Januar ebenfalls aus Platzmangel ein Kosmetik- UND Klamottenkaufverbot auferlegt. Zunächst sollte es bis zum Urlaub an Ostern gehen... im Urlaub muss man ja einkaufen und so, ne? ;) ich muss aber sagen, selbst nach dem einen "Ich geh jetzt im Urlaub shoppen und Hau alles auf den Kopf!" hat sich mein Kaufverhalten grundsätzlich geändert. Ich habe gemerkt, dass mir nichts fehlt wenn ich mal keinen neuen Nagellack kaufe, und dass man irgendwann ja doch irgendwie fast alles hat.... Bis heute kaufe ich sehr viel seltener und vor allem auch überlegter ein. Ich wünsche dir, dass es bei dir ebenfalls erfolgreich wird :-)

7. September 2013 um 23:43

Ich halte seit einer Woche tapfer durch und ich bin schon beinahe wuschig. Es ist wie eine Sucht. Das Einzige, was ich mir gekauft habe, sind die reduzierten OPIs bei B4F (aber auch hier habe ich mir eine Grenze gesetzt: maximal drei, die ich noch nicht habe). Aber ehrlich, sind Nagellacke Schminke?

Außerdem fühle ich mich momentan übersättigt, so dass ich das Zeug endlich mal anpacken werde, was hier rumliegt und Einiges wird auch vorgestellt. Auch habe ich bemerkt, dass ich ein komplettes Schrankfach mit Duschgelen und Shampoo habe. Also erstmal wird das wechgeatmet.

Fakt ist, ich muss Kram reduzieren. Die Herbstprodukte, die ich wünsche, habe ich eh schon hier liegen, also hat sich das erledigt. Es gibt nur noch einmal im Monat (bis zum Weihnachtssortiment - Ausnahme sind Bond-Lacke) ein High End Produkt (Ausnahme: mein Puder leert sich) und ich versuche bei LEs stark zu bleiben. Es wird eine harte Zeit, aber ich bleibe tapfer. Nur reduzierte OPI-Lacke sind MEIN!! :D Mal sehen, wann ich schwach werde, aber ich sehe es so, die Zeit vor dem Schwächeanfall war eine Sparzeit und das ersparte Geld lege ich sicher auf mein Sparbuch, welches ich nicht anfasse. Ich stand heute bei Dior und es tat sooo weh, den armen kleinen Nagellack doch dort zu lassen. Nein, ich hab genug Zeuch...

8. September 2013 um 13:50

Ich habe deinen Post gelesen, meine Kosmetikschränke durchwühlt und zu dem Entschluss gekommen, dass ich mitziehen werde ;)

Ich werde auch mal alles dokumentieren und aufbrauchen und nur noch das nötigste nachkaufen - das bedeutet vor allem, dass ich erstmal keine dekorative Kosmetik mehr kaufen werde (UNMENGEN auf meinem Kosmetiktisch)!
An Pflegeprodukten habe ich mehr als genug, allerdings sind da auch ein paar Sachen fast aufgebraucht, also werde ich da mit Sicherheit bald ein wenig nachkaufen müssen..

Gute Idee auf jeden Fall!

Viele Grüße,
L.

8. September 2013 um 19:31

Ich bin auch gerade dabei zumindest weniger zu kaufen als sonst, da ich gerade wieder Schule angefangen habe und daher etwas knapp bei Kasse bin.

Ich habe allerdings auch schon vor längerem, eben durch besagte überquellende Schublade, mir einen Kaufstopp auferlegt für eine Zeitlang, da ich in Urlaub ging und eigentlich da dann zuschlagen wollte. Allerdings hat sich es dann im Urlaub ergeben, dass ich vor meinen eigentlich ersehnten Dingen stand und mir dachte: Also so toll sind die jetzt auch nicht.... was mich selber etwas erschreckt hat^^

Inzwischen bin ich soweit, dass ich mir sage, ok, von der LE suche ich mir ein Teil raus, das ich möchte, nicht mehr. Was bei mir, gerade bei Nagellack-Kollektionen, leicht schwierig ist, aber bis jetzt bin ich noch nicht eingegnickt :)

Von dem her, gute Entscheidung, bin mal gespannt, wie gut du das durchhälst und ich drück dir die Daumen :)

Gruß
Manu

9. September 2013 um 00:23

Oh ich glaube nicht dass ich je damit gerechnet hätte, so etwas von dir zu hören. :-) Ich denke auch ab und an darüber nach, aber gemacht habe ich es nie. Aber ich kaufe auch bei weitem nicht mehr so viel wie vor einem oder zwei Jahren, als ich noch in jeder LE fündig wurde.
Trotzdem habe ich immer noch viele unbenutzte Produkte :-(
Bis gestern war ich in London und als ich aus dem superdrug heraus kam sagte mein Freund zu mir: "Ich bin froh dass du studierst und all diese Kosmetik selbst von deinem Einkommen finanzieren wirst, und ich keine Angst haben muss diesen Kram später bezahlen zu müssen, sollten wir einmal verheiratet sein und Kinder haben." :-D
Das fiel mir gerade ein, denn irgendwie passt es zum Thema....

9. September 2013 um 21:37

Ich würde sagen, go for the reduziertes und überlegtes Kaufverhalten!
Ich bin keine Beautybloggerin, lese aber unheimlich viele Blogs und war immer schnell geneigt, mich in Spontankäufe zu stürzen. Irgendwann hat man eine fiese Stimme im Kopf, die einen nötigt, in eine Drogerie oder Parfümerie zu laufen, "um sich mal umzugucken". Dass es aber irgendwann schon in ein fast zwanghaftes Verhalten hinausläuft, kommt fast automatisch. Man kauft ständig, um Dinge 2x zu benutzen und sie dann in einer Schublade vergessen zu lassen. Und ganz ehrlich - irgendwann ist mal gut.

Momentan befinde ich mich sozusagen im kalten Entzug, da ich mit meiner Familie aus beruflichen Gründen für die nächsten Jahre nach Malawi gezogen bin. Und hier gibt es nix. Naja, nicht nix, aber außer Duschgel, Deo und Shampoo nicht wirklich viel. Keine Drogerien, nur ab und an kleine Lädchen, die schrecklichen Nagellack und noch schrecklicheren Lidschatten anbieten, den man beim besten Willen nicht ausprobieren möchte. Somit ernähre ich mich quasi von meinen für Normalsterbliche schon großen Schminkvorräten und ganz ehrlich - ich freue mich jeden Tag, endlich mal das Zeug zu benutzen, das ich schon so lange habe, aber nicht gewürdigt wurde.

(Und ja, verdammt, es ist sauschwer!! Ich habe Träume, in denen ich durch dm und Rossmann laufe, und morgens bin ich sauer, weil es sie hier nicht gibt.)

Wichtig ist, denke ich, dass man dieses Suchtverhalten durchbricht und sich das Kaufen nicht verbietet, aber deutlich auf Dinge reduziert, die man so noch nicht drölfzig Mal im Schrank liegen hat. Ein zwanghafter Samen äh Kaufstopp führt nur zu unkontrollierten Ausbrüchen. Leg den Schalter im Kopf um, dass es nicht immer alles und viel sein muss, sondern dass Du schon so viele schöne Dinge hast, die Du mit Freude benutzen kannst.

(Nichtsdestotrotz freue ich mich riesig auf den Deutschlandbesuch im Dezember und den ersten dm-Besuch. *hust*)

In diesem Sinne liebe Grüße aus Lilongwe!

10. September 2013 um 23:55

Ich habe auch einen Umzug vor mir und hatte schon einige Mietinteressentinnen. Die Eine hat gesagt, sie brauche keinen grossen Schrank!!! Zunächst meinte sie, dass sie ne Taschensucht hat, aber soviele Taschen hat, dass die in der Garderobe Platz finden, als ich auf einen Karton verwiesen habe und die zig Handtaschen, die versuchten sich in meiner Garderobe einen PLatz zu erkämpfen, hat sie mich gefragt, ob die andere grosse Kiste denn auch voller Taschen sei.... Äääähm, japp ich habe einen mittleren Umzugskarton, voll mit Kosmetik, 3 weitere Schuhkartons voll mit Nagellack, im Bad noch die Staubfängerkosmetik und nicht zu vergessen mein Kosmetiktäschchen... Ich will mich nach meinem Umzug aber von überschüssiger Kosmetik trennen. Heisst ich behalte alle Blushes und trenne mich von Drogerie-Nagellack :D * nervös schwitz*

Liebst und verrückt,

Charlotte

15. September 2013 um 19:54

Mmh nö. Also so bewusst habe ich das noch nicht gemacht. Ab und zu habe ich mal Phasen, wo mich Kollektionen voll kalt lassen und dann leg ich wieder los. Oftmals kaufe ich auch Kosmetik, die irgendwann mal limitiert war und die ich verpasst habe, oder die mich jetzt erst interessieren. Ein Stop könnte ich nicht einlegen, wenn was mega cooles rauskommt und ich 'darf' den dann nicht kaufen, nö.
Aber im Gegenzug sortiere ich auch regelmäßig aus und verkaufe Produkte, wenn ich sie ewig nicht mehr benutzt habe. Schlechte Drogeriekosmetik, die mich nicht überzeugen konnte, verschenke ich sofort oder schmeiß sie weg.
Bin mal gespannt, bis zu welcher Kollektion du aushälst;)

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