Samstag, 20. Juli 2013

Rumgejett(i)et 16: NYC Hype - worth it or not?

Hallo ihr Lieben!

Wer der viralen Verbreitung auf sämtlichen Social Media Channels nicht entgehen konnte, hat vielleicht erlunzen können, dass wir für eine tolle Koop mit Manhattan einige Tage in Manhattan waren. Vorab gab es ein Pre-Meeting im etwas weniger imposanten Mainhattan, damit wir einige Wochen später mit einer tollen Gruppe ins real deal Manhattan fliegen konnten. Bevor ich aber zu irgendwas kosmetik-wise kommen kann, möchte ich heute eine andere Art von Koop vorstellen: "Rumgejettiet feat. Worth the hype or not?". Meine Gedanken zu NYC mit vielen englischen Einwürfen und Anglizismen, aber sie sind lediglich für den Leseflair - I swear, ey :D


01 Background

Zwei Mal war ich bereits in NYC - einmal für einige Tage im Jahr 2000 (hier ist der Bericht), und einmal 2001 für einen einmonatigen Aufenthalt an einem Internat im Rahmen eines "Summer in the City" Programms. Damals lernte ich New York aus einer tollen Perspektive kennen - wir haben Ausflüge nach Harlem gemacht, mit dem Busfahrer gesungen, Interviews mit Broadway Darstellern geführt, selbst auf der Bühne performt, mit Ellis Island Einwanderern gesprochen, vor der Public Library gepicknickt, usw. - ich war damals 16 und war natürlich leicht zu beeindrucken, und so geschah es mit dieser Stadt - I fell deeply in love, und war mir sicher, dass ich irgendwann in meinem Leben mindestens für 1-2 Jahre dort leben möchte (mission unaccomplished bis jetzt, dödööm). Mein dritter Trip ernüchterte mich - ich bin rund 10 Jahre älter (goddamn!), und finde New York nach wie vor großartig. Aber ich merke, dass man mit steigender Lebenserfahrung, Alter und mehr Reisen etwas geerdeter und eben nicht mehr so einfach zu beedinrucken ist.

02 In the Mix

Folgender Dialog spielte sich tatsächlich so ab. Ich: "Ganz schön wenig Weiße hier, ne. Wie das immer wieder auffällt." - Theresa: "Das spiegelt ja auch nur vielleicht die tatsächliche Verteilung der Weltbevölkerung wider." WHOAAA. So einen Streberspruch habe ich nicht erwartet, als ich in der prallen Mittagshitze mal wieder meine "Best of Weis(s)heiten" von mir gegeben habe ;) Aber natürlich hat sie Recht - New York ist ein brodelnder Kulturmix aus nun mehr wirklich allen Ethnien der Welt - and I love it!! Während selbst in den Großstädten Deutschlands noch oft "der Unterschied gemacht wird" (talking about Alltagsrassismus) und man zu spüren bekommt, dass man anders aussieht (my German citizenship ain't of no use!), ist New York City einfach das Paradebeispiel für einen kulturellen Schmelztiegel. Wobei NYC natürlich nicht mit den USA gleichzusetzen ist, die immer noch in der Gesamtheit mit radikalen Rassismusproblemen zu kämpfen haben.

03 Homeresque: "U-S-A!"

Patriotimus. Ich persönlich habe ein großes Problem mit dem omnipräsenten Patriotismus der Amerikaner, der nach 9/11 auch noch einen merkwürdigen Geschmack bekommen hat, gerade in NYC. Auf einer Seite bin ich positiv verdutzt wie die Bürger (nicht der Staat) mit den Ausläufern von 9/11 umgeht, nach dem Motto "Jetzt erst recht!!" gemäß dieser typisch amerikanischen Stehaufmännchen-Mentalität - auf der anderen Seite finde ich es fanatisch-gefährlich sich selbst gegenseitig in einen Rausch von Nationalstolz zu schaukeln ("God's chosen country" - WTF?!). Okay, die Franzosen sind da nicht unbedingt besser, und Deutsche können sich fast eine Scheibe davon abschneiden auf ihr Land stolz zu sein, doch es ist wie so oft das gesunde Mittelmaß, was erstrebenswert ist und genau deswegen selten erreicht wird.


04 Movie Star

"Wie im Film!" - Alles in NYC ist wie im Film, aus Serien, oder aus Musikvideoclips (den wenigen, die noch im TV gezeigt werden). Man läuft durch die City und kann bestimmte Schauplätze problemlos Filmen und Serien zuordnen - "Da ist King Kong hochgeklettert!", "Das sieht aus wie das Ghostbusters Hauptquartier!" oder "Das ist die Neighborhood in dem Samantha mit den Transen gewohnt hat!". Die Medien speisen den NYC Hype natürlich, und so gut wie jede 2. kommerziell erfolgreichere TV-Serie findet in New York statt (thinking Friends, Sex and the City, The Cosby Show, Seinfeld, King of Queens, How I met your Mother, usw.), und man kennt die signifikanten Yellow Cabs, und NYPD, NYFD und und und. Währen die meisten nicht mal den Namen des Parks um die Ecke ihres Wohnortes finden, kennen sie aber Central Park, Battery Park und Madison Square Park. Es ist schon eine ulkige Angelegenheit, aber irgendwie auch ein bisschen traurig ;)

05 At your Service

Servicementalität - wie immer es ist eine schockierende Angelegenheit, wenn man diesen schönen europäischen Kontinent verlässt. Es ergeht mir jedes Mal in Nordamerika und Asien so - die Diskrepanzen zwischen den Dienstleistungsmentalitäten sind absurd krass! Ich vergleiche jetzt keine deutsche Imbissbude mit einem classy Restaurant in NYC - aber nehmen wir mal als Beispiel die Department Stores, oder Parfümerien. Während dir beim Kauf in Asien drölzigtausend Goodies dazugelegt werden und man noch ominösen Discount auf den UVP bekommt, man in den USA behandelt wird wie ein richtiger Kunde auf dessen Fragen eingegangen wird, pfeffert einem die Douglasuschi ja gerne die Tester um die Nase. Ich will nicht schon wieder wutbürgerig klingen - aber per Erfahrung ist es immer so. Während toller Service in Deutschland eher die Ausnahmen sind (querbeet durch alle Preisniveaus in Restaurants und im Einzelhandel), so bilden sie in USA-Asien eher die Regel. Why is that?

06 On the Nod

Dass die Amerikaner eine andere, besondere Beziehung zu Geld haben, wissen wir ja alle. Während den Deutschen eher nachgesagt wird, dass sie noch das "hard money" zu schätzen wissen und Oma Gertrude mit Sicherheit noch den ein oder anderen Spargroschen in der Matratze zwischen los Milbos versteckt (Kriegstraumata und so, ich weiß), swipen die Amis ihre Credit Cards durch jeden Schlitz in den das Stück Plastik reinpasst, bekommen von Schuldenfalle-lockenden Kreditinstituten frei Haus Kreditkarten en masse und spekulieren gerne auf riskante Art und Weise mit Milliarden der Anleger. In der VWL wissen wir schon lange - die Amis zocken, sind nicht so erzkonservativ mit Geld wie Europäer (minus the Inselbewohner). Handy und convenient ist das schon, dieses Kreditkartendurchziehen, man kann ein Leben ohne auch nur einen Dollar in der Tasche zu haben bestreiten - doch wissen wir aus der Vergangenheit auch, dass es auch drastisch ausgehen kann. Auch hier wieder der eigentlich ungewollte Moralapostel - das goldene Mitte täte es, denn wer lange kein echtes Geld anfasst, verliert vielleicht leichter den Bezug dazu - vor allem, wenn man eigentlich keins hat.


07 Out and About

Was ich wahrlich an New York liebe ist nicht nur die kulturelle Vielfalt (alle, die in Deutschland leben und aus der "Norm" fallen, wissen wohl was ich meine), sondern auch die damit einhergehende Vielfalt an Essens-, Kultur-, Shopping- und Sightseeingangeboten. Es ist für jeden was dabei - die Kiddies steckt man zu Kevin-allein-in-NY-FAO-Schwarz, Papi fährt die Skyscraper rauf und runter und kann die Architektur bestaunen, der kleine Bruder wird im Apple Store (no in THE Apple Store) geparkt, Opa und Oma gehen ins Moma, Mutti und Tochter shoppen sich bei Macy's doof und dämlich. Danach treffen sich alle für einen Trip zur Freiheitsstatue, gucken noch eine Broadway Show und gehen danach gemütlich ins superduper authentische mexikanische Restaurant essen. Sounds good? Is good! - Nebst all den "Mainstream" Sachen gibt es auch etliche tolle kleine Indie-Museen, die nicht weniger interessant sind und wenig Geld kosten. Mit Sicherheit kann man solchartige Tagesplanungen auch in Köln, Berlin oder Hamburg tätigen, doch ist es weniger intensiv und imposant - und let's face it, it's simply New York.

08 Mind your own Business

Die Offenheit der Menschen liebe ich sehr - klar mag ich es auch mal etwas kleinbürgerlich-spießig (yes, I'm more German than you'd ever assume...) und sitze gerne versteckt hinter der Sonnenbrille auf der Königsallee und beobachte Leute und lästere über sie wenn notwendig (was ich nicht alles für das Gemeinwohl tue...), aber ich liebe es auch, wenn jeder jeden sein lässt wie er ist. Tattoos, verrückte Frisuren, ausgefallene Kleidung, Schuhe bis zum Himmel, verrückte Sprachen, und selbst wenn ich nackt auf einem Krokodil die 5th Avenue runterreiten würde - long hair, don't care! Und hier unterscheide ich gerne zwischen Toleranz und Ignoranz - die Niederländer tendieren nämlich eher zum letzteren, was sich durch eine abgehärtete Coolness auszeichnet, während New Yorker einfacher toleranter sind. Nichts, was DIE noch nicht gesehen hätten, wa.

09 That Special Something

Zum Schluss natürlich das, was jeder Wissenschaftler hasst wie die Pest, etwas was unempirischer nicht sein könnte: Das gewisse Etwas, der Flair, die Atmosphäre. Jede Stadt hat seine ganz eigene - ich spüre sie stark in Berlin, in Tokio, in London, in Bangkok... jede Stadt hat ihr eigenes "special something", ein Mix aus der Luft die man atmet, die Leute die man inhaliert und die Stimmung die sich einem um Herz und Hirn schlingert. Diese muss nicht unbedingt positiv oder happy hippo sein - aber sie ist präsent und stark. New York besitzt so etwas auch, etwas Gänsehauterregendes, etwas Besonderes halt, resultierend aus allen von mir oben genannten Aspekten und noch vielen weiteren, die ich nicht genannt habe. Wie eine magisch-magnetische Anziehungskraft, die einen befriedigt (jaja...) und erfüllt! Sometimes, it's just love, not empiricism.


10 Sum it up, sister!

Is NYC worth the hype? Yes, it is!

Muss man dort leben (um schnell zu merken, dass das System nicht annährend so gut und solide ist wie das deutsche?) - Nein! Man muss auch nicht tausend Mal hinfahren (you're free to do so, though!), aber einmal im Leben kann und sollte man die Stadt mitnehmen. Meine USA-unaffine-Familie war beispielsweise noch kein Mal in New York - und sie juckt es auch nicht. Solche Stimmen finde ich auch großartig und erfrischend im Tenor der chanting lemmings: "OMG I SO FUCKING LOVE NYC YEAH YO JAY-Z ALICIA ME IS SO BLACK YANKEES ICH KOMME!".

Persönlich stempel ich New York als meine erste große Städteliebe ab - es hat aber auch etwas mit der Gesamtsituation zu tun: Ich war das erste Mal länger allein von zu Hause weg und das direkt in den USA, habe dort tolle andere international students aus aller Welt kennengelernt, habe einen tollen Sommer genossen. Doch ich sah zwischenzeitlich viele andere Orte, und lernte, dass sich in Städte zu verlieben vollkommen situations-, begleitungs- und konstitutionsabhängig ist! So verliebte ich mich beispielsweise erst in Amsterdam nachdem ich das 325. Mal da war.

Und trotz, dass es tausende andere Orte auf der Welt gibt die man noch erkunden MUSS (Südamerika, weitere Orte in Asien, Afrika, Skandinavien, und und und!!), bleibe ich im Hinterkopf dabei: New York, du geiler Gerät, du bist mehr als sehr liebenswert und so sehr einzigartig, and I will be back one day! Denn ich habe noch nicht genug von dir und will dich bei Gelegenheit gerne noch mehr beschnuppern, if you let me (die NSA wird's nach dem Artikel vielleicht zu verhindern wissen) ;D Doch vorher muss ich noch an einige andere Orte...


Wie steht ihr zu New York City? Gefällt es euch, zieht es euch magisch an? Wart ihr selbst schon mal da, oder sogar mehr als einmal? Ist es eurer Meinung nach "THE place to be"?

Oder findet ihr das alles lahm, überlaufen und total overrated? Mich würden eure Gedanken zu dieser Stadt brennend interessieren :)

Schmuuus, eure Jettie-Uter Zörker.

35 Kommentare

20. Juli 2013 um 10:33

Ein schöner Beitrag =)
Ich war als Aupair für ein Jahr auf Long Island und bereue es inzwischen das ich nicht öfters nach NYC gefahren bin. Ist deswegen gut, das ich im September wieder hinfliege :D
Wohnen wollen würde ich dort nicht, zu voll und zu dreckig.
Aber für die ein oder andere Reise ein tolles Ziel!!

Anonym
20. Juli 2013 um 10:48

Danke für diesen Post! Ich liebe New York! ich war bisher zwei mal dort und ich werde wieder kommen. Mit 17 damals war ich auch total geglaubt, ähnlich wie du. Mit 24 dann war ich etwas realistischer, ärgerte mich über manches. War aber immer noch schwer beeindruckt, von eben dem was du schilderst! Multi-Kulti überall! Aber du hast Recht, auch andere Städte haben Flair. Doch bisher ist NYC meine Nr.1!Und dein Post ist abwechslungsreich, ganz anders als die meisten zu NYC. Das Gefühl wird vermittelt, einfach klasse! Dankeschön! LG Mary

20. Juli 2013 um 11:13

Toller Post! :)
Ich denke du hast recht, NY muss man mal gesehen haben! Ich war noch nie dort, aber ich bereue es auch nicht wirklich, noch nicht da gewesen zu sein.
Ich habe Freunde in Kalifornien und war schon 2 mal da. (Etwa eine Stunde von LA entfernt) und würde dort immer und immer wieder hinfahren.
LA finde ich irgendwie 100 Mal reizvoller als NY.
Ich liebe Kalifornien einfach so sehr <3

Mone
20. Juli 2013 um 11:33

New York ist definitiv mein Traum-Reiseziel Nummer 1 (neben der nerdigen Jane-Austen-Drehorte-große-Anwesen-Tour) und eines Tages werde ich da sicherlich hinfliegen (jetzt grad aber no money, no journey).
Mit 16 war ich per Schüleraustausch erst 3 Wochen auf dem Land in Wisconsin und dann ein paar Tage in Chicago, das war für mich quasi New York Light und total beeindruckend. Das Ganze reflektierend würde ich gerne nochmal alles sehen und gucken, wie ich es jetzt mit Mitte 20 so finde.
Leider war meine Familie immer sehr pro Urlaub in Deutschland und somit habe ich noch nicht sooo viel von der Welt gesehen, und jetzt im Studium krieg ich sowas auch schlecht untergebracht. Dementsprechend gibt es auch in Europa noch genügend Ziele, die ich erst mal bereisen könnte.

20. Juli 2013 um 12:02

Toll geschrieben und sehr informativ! Interessant, wie gut man New York tatsächlich aus Filmen kennen kann. Mich persönlich zieht es ja gar nicht nach NYC, ich bin überhaupt niemand, der es liebt in die Ferne zu reisen, sondern hier in Bayern, z. B. mit dem Radl unterwegs, sehr glücklich :)

Schönes Wochenende!

Liebe Grüße von Rena

www.dressedwithsoul.blogspot.de

20. Juli 2013 um 12:32

New York ist meine Stadt. Und du hast hervorragend zusammengefasst warum. Ich war 2011 eine Woche vor Weihnachten da. Das war natürlich noch einmal ein ganz besonderes Erlebnis, selbst für eine Stadt wie New York. Mein Ziel ist es, dort mal zu leben. Sicher nicht für immer, aber ein beruflich motivierter Auslandsaufenthalt von ein, zwei Jahren sollte drin sein.

Ich war in vielen europäischen Großstädten und in Boston, aber NY war einfach anders. Ich mochte das Flair und habe mich sehr wohl gefühlt. Es war wie nach Hause zu kommen. Besonders stolz war ich, als ich nach dem Weg gefragt wurde. Zweimal. Und ich konnte beide Male den richtigen Weg weisen. Ich muss sehr New Yorkerisch gewirkt haben :D

Allerdings scheine ich zu deiner Großeltern-Fraktion zu gehören: MoMA muss ja wohl sein.

Die Westküste der USA hingegen reizt mich gar nicht.

20. Juli 2013 um 13:03

SUper geschrieben!! Mir hat das vor allem vor Augen geführt, dass die Mega-Metropole, die man mal besucht hat, auch sobald nicht aus dem Kopf bekommt (vor allem wenn man eigentlich eher ländlich lebt oder in einer Kleinstadt).
N.Y. reizt mich nicht wirklich, muss ich gestehen. Dann eher San Francisco oder Chicago oder Las Vegas, aber selbst die stehen rangmäßig unter vielen anderen Städten - allen voran Shanghai. ^^
Das schöne an Amerika ist allerdings, geb ich zu, dass man wegen der sehr durchmischten Kulturen eher in der Masse untergeht und wenn man sich nen schicken Akzent zulegt, kann man die Amerikaner sicher schnell glauben machen, dass man einer von ihnen ist.
Funktioniert in Asien eher schlecht. Man ist und bleibt eben doch eine hellhäutige Langnase.
Aber perfekt ist es sicher nirgendwo.

20. Juli 2013 um 13:25

Ich war von NYC genauso begeistert wie du und ärgere mich heute immer noch, dass ich so wenig Zeit dort verbracht habe...nämlich nur ein paar Tage. :(
der Vorteil war aber, dass damals ein Bekannter dabei war und uns so ein paar Insider-Tipps geben konnte.
und jedes Mal, wenn ich bei uns in der Innenstadt am (alten) Kino stehe, muss ich an den Madison Square Garden denken und mir huscht ein Lächeln über's Gesicht. :)

Den besonderen Flair, den die Stadt ausstrahlt kann man aber meiner Meinung nach erst so richtig verstehen, wenn man einmal dort war und eben alles von dir Beschriebene auf einen "einbricht".
Und Macy's...jeder (vor allem die Frauen), der drin war, bekommt funkelnde Augen, wenn er/sie daran denkt ^^

Die Stadt ist definitiv etwas Besonderes und auf jeden Fall einen zweiten oder dritten oder drölfzigtausendsten Besuch wert! wobei der Winter in NYC (zumindest der Anfang 2010) auch nicht ohne ist.
Und vielleicht verläuft man sich dann bei dem drölfzigtausendsten Mal auch nicht *lach*)

Wobei mich aber auch die (kleinere) Studenten-Stadt Pittsburgh sehr fasziniert hat. Für mich wäre die zwar- definitiv zu klein zum Leben (I'm really a Großstadt-Girl!), aber sehr gemütlich und interessant. Man merkt jedoch sofort den Vergleich zu New York - ich fand die Menschen dort einfach freundlicher und angenehmer. Aber selbst da ist die Toleranzgrenze ziemlich weit oben - kein Vergleich zu Deutschland, wo man permanent angestarrt wird, wenn man anders ist, aussieht oder redet.

Steht auf jeden Fall auf der To-Do-Liste...wenn dann mal wieder Geld vorhanden ist :)

Viele liebe Grüße.

Lilli
20. Juli 2013 um 13:39

"Opa und Oma gehen ins Moma" Pahaha, awesomesauce!

20. Juli 2013 um 13:45

Ein herrlicher Post <3 Ich war bis jetzt noch nicht, einmal möchte ich hin und hoffe es bleibt dann auch bei einmal - die Welt hat so viel zu bieten :D

20. Juli 2013 um 14:02

Klasse Post. Auch ich liebe NYC. Das erste Mal Anfang 2002 mit einer Freundin da gewesen, ein Freund hat auf Long Island gearbeitet, dort haben wir genächtigt. Fantastische Erfahrung, wobei 9/11 sehr präsent noch war.
Dann 2008 mit frisch angetrautem Ehemann, haben die Flitterwochen auf Aruba hier mit 4 Tagen starten lassen, sagenhaft war das wieder. Anderes gesehen und gemacht (die nicht fertige, Brand-Kirche in Haarlem!), neue Erfahrungen gesammelt.
Ich komme wieder.

LG, schnikki aus dem beautyjungle

20. Juli 2013 um 14:03

Mich reizt New York (und auch Washington)auch tierisch, aber meine Familie ist auch tierisch usa-unaffin :D, deshalb waren wir zwar schon mehrmals auf dem Asiatischen Kontinent, aber noch nie in Amerika :D

Ich denke das mit dem besseren Service liegt sehr an der Jobsituation.. ich schätze das so ein, dass du als asiatische oder amerikanische Mitarbeiterin einfach echt nett und zuvorkommend sein musst, da du sonst deinen Job verlierst (und es ja auch genügend andere gibt, die ihn machen würden). Während in Deutschland die Mitarbeiterinnen der Grumpy Cat Konkurrenz machen können, aber so lange sie nicht wirklich beleidigend sind, ist das allen egal. Arbeiete selbst als Nebenjob an ner Kasse und versuche immer so freundlich wie möglich zu sein. Viele Kunden sind dann auch echt positiv überrascht, weil sie sowas nicht gewöhnt sind, wobei das doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte...

Glg
Katha :)

20. Juli 2013 um 14:27

Ich kann diesen Beitrag 100%ig unterschreiben, Jettie, besonders das Fazit :) Ich bin 26, komme aus einem 1.000-Seelen-Örtchen und habe vor 7 Jahren ein ganzes Jahr als Au Pair mitten in New York verbracht. Ich habe alles mitgenommen, was ging, war in jeder freien Minute (und davon gabs zum Glück viele *g) draußen und habe die ganze Stadt einfach nur in mich aufgesogen. Wie gern erinnere ich mich an die tolle Zeit zurück :)

Anonym
20. Juli 2013 um 14:34

Ich hatte das Glück, vor drei Jahren mit der Uni eine einwöchige Exkursion nach NY zu machen im Rahmen eines Seminars zur Kulturgeschichte und Literatur der Stadt und es war einfach nur toll! Wir hatten sieben Tage lang Programm von morgens bis abends und sind zu Fuss durch die Stadt gelaufen und es war echt sauanstrengend, aber so eine Gelegenheit bietet sich wohl nicht nochmal. Wir haben mit unseren Profs eben auch Dinge jenseits der Touriattraktionen gesehen, haben mit interessanten Menschen gesprochen und waren in Harlem, der Bronx etc. (und haben uns als weisse Gruppe Studenten oft etwas komisch angeschaut gefuehlt). Ich habe echt viel gesehen, aber trotzdem moechte ich unbedingt noch einmal hin, um die Stadt noch mal und in Ruhe erleben zu koennen ohne Zeitdruck und Vortraege. Sie hat einfach ein besonderes Flair und viel zu bieten und auch wenn die freundliche Art der Amerikaner oft etwas oberflaechlich rueberkommt, ist es eben doch mal ne nette Abwechslung zur Servicewueste Deutschland, da hast du schon recht!!! Falls ich noch mal hinkomme, will ich definitiv Beautyshopping betreiben, denn dazu hatte ich bei der Exkursion keine Zeit und hab mich auch damals noch nicht fuer auslaendische Schminksachen interessiert (was ich jetzt natuerlich bereue)... Die Stadt lohnt definitiv einen Besuch und auch ruhig oefter als einmal!

20. Juli 2013 um 15:12

Ich war 2006 zwei Wochen lang ganz alleine dort und habe n der Bronx bei einer Puerto Ricanerin gelebt. Es war das erste Mal, dass ich ganz alleine und dann auch noch so weit weg war, aber es war einfach nur genial und eine Zeit, die ich nich missen möchte. Zwei Wochen, die auch mein Selbstbewusstsein gestärkt haben, daher definitiv eine sehr prägende und besondere Zeit und Stadt für mich. Damals wollte ich auch unbedingt mal eine Zeit lang dort leben, mittlerweile hat sich dieser Hype aber auch etwas gelegt und ich träume nun viel mehr davon noch einmal hinzukommen und mir eine zweite Meinung mit einigen Jahren Abstand dazwischen, zu bilden. Ich denke auch, dass ich es heute auch wieder anders sehen werde. Aber hin muss ich absolut nochmal!

20. Juli 2013 um 18:49

Ganz toll geschreiben und Du triffst jeden Punkt komplett und zu100%!!
Ich war 2010 mit meinem Mann für mehrere Tage dort und traf u.a. Cousin und Cousine, die dort geboren und aufgewachsen sind. Und ich weiß noch, wie meine Cousine im Vorfeld reagierte, als ich ihr per Mail von unserem geplanten Urlaub berichtete : " I'm sure you will LOVE it - NY ist the greatest place!" :-)) Und ja, so ist es! Ich habe mittlerweile schon einige Länder gesehen, aber dieser Urlaub war der abwechslungsreichste und imposanteste Ort und ich freue mich jetzt schon, wenn wir wieder mal hingehen werden!
Und ich gebe es auch offen zu: ich war neidisch wie Sau das ihr von Manhattan dorthin eingeladen wurdet - umso mehr genieße ich gerade jeden einzelnen Post, den es zu Eurem tollen Trip gibt *gg*

20. Juli 2013 um 20:32

Noch kein NYC für mich bisher, aber bald ist es soweit!
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich mich auf meine USA Rundreise allgemein wie ein Schnitzel freue, New York löst in mir aber nicht wirklich das Kribbeln aus, wie es das vielleicht bei anderen tut...
Nach den Jahren die ich jetzt in berlin lebe, würde ich sagen, gehört mein Herz dieser Stadt!
Natürlich gibt es andere tolle Städte, aber nun ja...
Nun hoffe ich, dass sich NYC in die Reihe der angenehmen Städte einreiht!
Ich muss sagen, ich komme aus einem Kukaff, so fühlte es sich zumindest immer an und ich weiß die Toleranz/Ignoranz der Menschen in Berlin sehr zu schätzen, vor allem an schlechten Tagen, wie du es so schön formuliertest, wenn man "aus der Norm" schlägt!
Aus meiner Austauschzeit, in Maine by the way (Kukaff ole) weiß ich, dass die USA lange nicht so tolerant sind, wie sie vorgeben, ich sage nur, typische Highschool, aber auch damals hatte dieses ganze Land einen Reiz und am Ende kann ich sehr gut verstehen, warum Menschen ihr Herz dort verlieren!
Aber in ungefähr zwei Monaten bin ich auch schlauer :D Und werde sicherlich eine Stat als meinen Favoriten nennen können ;)

20. Juli 2013 um 22:41

Ich war letzten Oktober in NYC, nach den ersten 2 Tagen, wo ich sehr geschockt war, weil mir alles so dreckig vorkam, U-bahn und so ( ich komme aus Wien, Wien ist nicht so dreckig^^) hab ich mich jedoch in die Stadt verliebt. Ich stand bei H&M, im Radio spielte ein tolles Lied und um mich herum haben 3-4 Mädels/Frauen lautstark mitgesungen -gänsehaut Moment- in Wien undenkbar, jeder würde blöd schaun^^

Lg Melanie

21. Juli 2013 um 02:43

Ich mag New York sehr! Tolle Stadt...aber auch ziemlich anstrengend und teuer. Daher würde ich dort nicht unbedingt wohnen wollen (lieber in Chicago oder San Francisco...als ob das überhaupt zur Debatte stünde...). Aber hinfahren lohnt sich unbedingt. Für mich gilt nach drei Besuchen aber erstmal: Es gibt noch viele andere spannende Städte zu sehen auf der Welt!

21. Juli 2013 um 04:17

der serviceunterschied zeichnet sich in usa in ersterlinie dadurch aus,
dass z.b. kellner einen stundenlohn von so gut wie nix (ca. 2,14$/stunde, was komplett
von den steuern gefressen wird) bekommen, was also heißt, die leben komplett von ihrem trinkgeld.
daher gibt es auch auf vielen menükarten in nyc und anderen großstädten diesen spruch,
dass trinkgeld pflicht ist und nicht in den preisen inbegriffen ist -da kann dein kellner
auch mal ohne probleme die polizei rufen, wenn du kein trinkgeld drauflegst.
in verkaufsberufen sieht es auch nicht viel besser aus (ich glaub, in der regel sind's 4,28$/std
oder sowas), sodass die verkäufer auf comission aus sind.
es ist hier auch sehr schwer 'richtige' freunde zu finden, denn du musst erstmal durch die ganze
oberflächliche schwammigkeit durchsteigen und dahintergucken können, um zu erfahren, wer wirklich auf deiner seite ist,
wer sich wirklich mit dir treffen will und es nicht nur so sagt, wer an dir in interesse zeigt oder dich nur
benutzt, weil du halt da bist (summer camps, in jobs, college nachbarn, auf parties weil du die einzige
mit nem auto bist oder es praktisch wäre, ne friseurin zu kennen, die wird ja sicher aus nettigkeit deine haare
umsonst machen oder dir extreme rabatte besorgen können, dasselbe gilt für verkäufer in angesagten
läden, türsteher in bars, bar tender usw).
Durch die insgesamt übermäßige freundlichkeit, gibt es hier überall(ich lebe seit mai2012 in philadelphia, bin seit 2006 mit nem ami verheiratet)
eine unterschwellige aggressivität, die man als deutsche zu anfang nicht so schnell bemerkt/versteht
und zum teil sehr aufpassen muss, dass unsere aussagen nicht als solche verstanden werden
obwohls von uns nicht so gemeint ist.
->da bin ich schon bei interviews und anderem in einige fettnäpfchen getreten. ich muss immer 3mal drüber nachdenken, bevor ich was sage, wie ich's sage, nehm gespräche im nachhinein zu hause auseinander um die 'mean girls' herauszufinden etc -und ich spreche quasi akzentfreies englisch!
'toleranz' ist auch so eine sache, du wirst unterschwellig abgestempelt, abgelehnt usw. oberflächlich
ist alles toll und 'by law' musst du so akzeptiert werden, wie du bist/aussiehst etc, aber hier sagt man
so schön 'it's only illegal if you get caught' (btw das zählt überall, von steuerbetrug bis StVO)
und sobald du anders aussiehst, tattoos hast oder sonstiges, musst du dich konservativer verhalten als andere,
produktiver sein als andere, schlauer sein als andere usw um auf demselben level im arbeitsleben,
colleges usw zu bleiben
(man darf nicht vergessen, dass man in usa jederzeit und ohne begründung gekündigt werden darf,
z.b. 'oh, nach der mittagspause brauchst du nicht mehr zurückkommen, räum schon mal deinen tisch aus'
oder man legt einfach einen 'pink slip' auf deinen tisch/mit in deinen paycheck ohne ein wort zu sagen.)
gleichzeitig musst du dein äußeres an die szene angleichen -ich kenne so gut wie keine künstler hier, die sich
nicht 'verkleiden' um boheme/kreativ rüberzukommen und akzeptiert zu werden, bänker, die selbst am
casual friday noch wie aus dem ei gepellt im anzug zur arbeit kommen( aber dafür dann in leinen oder seersucker
statt wool, damits'lässiger ist', hier wagt immernoch niemand, ein 't-shirt' unterm blazer zu tragen, es sei denn, du bist z.b.
makeup artist auf ner hochzeit, 'those creative types can get away with that' -was nicht automatisch nett gemeint ist!s.o. o.ä.)

uff, sorry, ich wollt hier keine dissertation hinterlassen, aber selbst in NY ist nicht alles gold, was glänzt.

21. Juli 2013 um 11:05

Siehst du Jettie, genau so ein Bericht ist es u.a., was mir deinen Blog und dich selbst so lesens-und liebenswert macht. :-) Ich war noch nicht in New York u. den USA generell, möchte aber unbedingt mal hin. Aus vielen von dir genannten Gründen und weil ich es einfach einmal sehen und spüren möchte. Auch die Südstaaten sind ein begehrtes Ziel, Nashville, Memphis usw. Danke für deine schöne Zusammenfassung deines Manhattan Trips. ♥

LG Petra :-)

Anna
21. Juli 2013 um 18:08

DANKE, liebe Jettie, danke!!!!
Ich kann gar nicht sagen, wie gut ich diesen Post finde. Du hast dir echt mal Gedanken gemacht, die nicht so 0815 sind und denen ich außerdem 100%ig zustimmen kann.
Ich war selbst schon dort und es ist irgendwie eine Hassliebe. Ich willmusswill da auf jeden Fall nochmal hin, aber wenn ich dort bin, rege ich mich wiederum über die Trillionen Touris auf, was natürlich Schwachsinn ist, da ich in dem Moment ja selber einer bin.Es ist einfach so mega überlaufen.
Ich stimme dir auf jeden Fall zu, dass der Service in den USA sehr viel besser ist, insgesamt war ich letztes Jahr (da war ich das erste mal in se good old USA) richtig geschockt, wie hyperfreundlich die Menschen sind. Wobei sehr viel dabon auch einfach nur Fassade ist, aber das ist ein anderes Thema.
Ich würde sehr gerne bald nochmal in die USA, doch zwecks NSA und diversen politischen Entwicklungen muss das wohl noch etwas warten.
Ach ja, ich finde es topmegageilsuperfett, dass du dich sehr wohl kritisch in dem Post geäußert hast, Bsp. Patriotismus.
Also, nochmal, TAUSEND DANK fürdiesen sehr sehr ehrlichen Post.

21. Juli 2013 um 19:31

Schöner Post :)
Ich bin leider noch nie so weit gereist, habe auch noch nicht so viele Städte gesehen.
An sich reizen mich die USA nicht so sehr, aber NY finde ich schon interessant.
Aber ich glaube, ich würde erst noch ein bisschen Europa bereisen oder nach Asien (sehr präzise :D) bevor ich NY erkunde. Ich hab irgendwie was gegen so riesige Hochhäuser und die gibt es dort ja ziemlich häufig ;)

21. Juli 2013 um 23:41

Für die Zukunft ist auf jeden Fall noch ein Trip in die USA und speziell nach NY geplant, von dem ersten eigenen Gehalt am Besten :)
Dieses Jahr geht es zum ersten Mal nach Berlin, die Stadt sollte man glaub auch mal gesehen haben

21. Juli 2013 um 23:54

Gerade wegen solcher Posts bin ich ein extremes Jettie-Fangirl. Ich mag es, wenn Menschen sich Gedanken machen und die dann auch nett verpacken können (nett ist in deinem Fall auf deine freche Schnodderschnautze bezogen :P aber ich liebe das!). Zum Thema: also ich weigere mich fast immer, etwas gehyptes auch sofort superdupermegatoll zu finden, nur weils eben gehypt ist. Gerade bei Amiland bin ich da sehr befangen, weil eben sogut wie alle immer von DEM tollen Amerika, especially NYC vorschwärmen. Ich werd da irgedwann mal hinfahren und mir selbst ein Bild machen. Wenn ich dann auch noch NYC-Fangirl werde, solls eben so sein xD aber irgendwie kann ich mir jetzt noch nicht recht vorstellen, dass eine Stadt einen so in seinen Bann ziehen kann ^^


Liebe Grüße

22. Juli 2013 um 11:09

Es geht dieses Jahr das 3. Mal in 3 Jahren hin. I'm deeeeeeply in love.

22. Juli 2013 um 11:45

NYC ist und bleibt meine große Urlaubsliebe.

Unsere Beziehung:

1999 ein Wochenende als Abschluß meines USA Austausches
2007 1 Monat zur Recherche für die Magisterarbeit
2010 1 Woche Urlaub mit dem Damaligen
2011 2 1/2 Wochen Urlaub mit Freundin, die dort Praktikum gemacht hat
2013 1 Woche Urlaub mit meiner Mama, als Geschenk zum 30. Geburtstag
2013 an Weihnachten: sowas wie Honeymoon mit meinem bald-Ehemann

Jedes Mal entdecke ich neue Gesichter der Stadt, weil ich mit anderen Leuten dort bin. Und für mich ist es tatsächlich das Flair, das es aus macht. Und zu jeder Jahreszeit ist es anders. Und mit den Jahren haben sich auch meine Interessen verändert. Meine Lieblingsbeschäftigung ist nach wie vor: durch die Straßen schlendern.

Nächstes Jahr plane ich einen Trip nach Hong Kong und China, von Hong Kong erwarte ich auch genauso begeistert zu sein.

Das Lustige nach wie vor: der Rest von Amerika interessiert mich nur am Rande, nachdem ich bereits einen Monat in Vermont mit einer amerikanischen Familie gelebt habe und die seeeeeeehr konservativ waren.

22. Juli 2013 um 14:50

Super guter Post! Vielen Dank dass du dir immer eine so grosse Mühe machst.. ich werde im Ende August das erste Mal nach New York reisen, ich freue mich schon riesig und bin gespannt ob ich deine Gedanken bestätigen kann.. Hast du noch Tips was man unbedingt tun/sehen/essen sollte?

24. Juli 2013 um 22:54

Ich war schon 2 Mal in NY, das erste Mal aber nur ein paar Stunden. Definitiv eine faszinierende Stadt. Und ja, der Service ist in den USA grandios. Im Laden nehmen sie dir die Klamotten ab und reservieren eine Kabine. toll!!!

31. Juli 2013 um 11:08

Ich mag New York.
War schon einige Male dort, ich glaube so 4-5 Mal bestimmt.
Klar - es ist sau voll, laut, stickig, im Sommer unerträglich heiß.
Aber es ist New York! Diese pulsierende, nie schlafende, quicklebendige Stadt.
Man muss sie gesehen haben, geatmet haben - zumindest einmal im Leben.
Ich werde auf jeden Fall irgendwann noch einmal hin, ich war nämlich noch nicht an der Freiheitsstatue :D (Schlange an der Fähre immer zu lang...).

Die Mentalität, die beschrieben wird, ist nicht unbedingt typisch New York, sondern typisch USA.
Und die mag ich bedingt auch.
Besonders im Service, wie du schon schreibst. Ich mag die Amis. So nett, so freundlich, zuvorkommend, hilfsbereit. Alle lächeln, das fällt einem erst auf, wenn man wieder ins griesgrämie Deutschland zurückkehrt.

Das perfekte Gesamtpaket bietet für mich Kalifornien (L.A. und San Francisco).
Pulsierende Großstädte, aber mit einem Breath of fresh air (um deine Anglizismen mal aufzugreifen :D) und dieser gewissen "Gechilltheit".

Ich glaub, ich buche für nächstes Jahr schon mal USA...

31. Juli 2013 um 18:24

ganz wunderbarer Post! <3 ich liebe NYC und hoffe sehr, bald mal wieder dorthin zurück zu kommen. Und noch mehr tolle Dinge dort zu entdecken =)

4. August 2013 um 13:38

Ich habe x Sommer in den USA verbracht, dort studiert - alles noch vor 9/11 - und natürlich auch NY besucht - inklusive der Twin Towers.
Es war ok, es war laut, es war voll, es war... naja, New York eben. Ich hab's gesehen, ich fliege sicher irgendwann noch mal hin, aber wenn ich die Wahl habe zwischen Mainstream NY, der Stadt, in die jeder will und die auf wirklich JEDEM Blog gehypt wird wie blöde und z.B. Dubai (my love, my one and only, die Stadt die mein Herz gestohlen hat) oder Singapur oderoder... kannste NY gerne in den Sack hauen :)
Aber das ist meine Meinung und die muss halt nicht geteilt werden.

Simone**

12. Januar 2014 um 01:35

In New York war ich schon zweimal und ich bin sehr gerne dort. Natürlich nicht zuletzt wegen der Shopping-Möglichkeiten ;) Aber so Sachen wie eine Pizza und Dr. Pepper für $1.50 findet man ja auch nicht überall! (Um den kulturellen Aspekt mal völlig außer Acht zu lassen :D)
Aber Amerika besteht ja nicht nur aus New York sondern aus 50 verschiedenen Staaten in denen es wiederum unheimlich schöne Orte gibt, an denen ich noch viel lieber bin. Ich kenne noch Washington D.C., Texas (<3), Kalifornien, Utah, Arizona und Nevada, vor allem die Landschaft ist einfach nur der Wahnsinn. Auf dem Mainstream-Roadtrip und dem Great American Familientrip zum Grand Canyon (Unglaublich toll!) letztes Jahr sind wir auch durch die letzten vier oben genannten Staaten und einfach nur die endlosen Straßen entlang zu fahren war schon ein Erlebnis, weil die Landschaft immer anders war und jedes Mal noch schöner. Auch als wir nach Kalifornien reingefahren sind, roch man schon die Orangenblüten (durchs Auto!). Das war wunderschön. Las Vegas ist natürlich auch wahnsinnig beeindruckend und definitiv ein Erlebnis.

Den übertriebenen Patriotismus finde ich persönlich schön (alles "schön" in diesem Kommentar, hach amaaazing), einfach weil das Zusammenhaltsgefühl so toll ist. Zum Beispiel wenn du am 4th of July auf eine Feier gehst, dann kennst du die Leute dort zwar zu einem großen Teil nicht, aber ihr seid alles Amerikaner und seid stolz auf das Land und das verbindet :) Aber wenn man selbst nicht "dazugehört" und bloß von außen draufguckt, dann wirkt es wohl ziemlich bescheuert, das verstehe ich :D Liebe zum eigenen Land ist doch aber was schönes, zumal dieser gesamte Kult wo es irgendwie bloß noch darum geht, alle Amerikaner und generell alles was in irgendeiner Weise amerikanisch ist zu haten die ganze Sache für mich noch stärker macht, kommt wohl vom Beschützerinstinkt oder sowas in der Art.

Die Service-Geschichte fällt mir auch jedes Mal auf, der Unterschied ist einfach so krass! Wenn man in Deutschland lebt fühlt es sich ja direkt komisch an, mal auf freundliche Angestellte zu treffen. :D Wobei es mir manchmal auf den Sack geht, wenn ich einfach nur irgendwas anprobieren will und gleich am Eingang schon überschwänglich von einer Tussi begrüßt werde und wir erst mal Lebensgeschichten austauschen müssen. (Alles schon passiert.) Alles hat so sein Limit... Aber das ist ja auch nur lieb gemeint.

Jedenfalls ein ganz toller Post!!

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